Welche Dinge man beim Kauf einer Eigentumswohnung berücksichtigten sollte

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von hallelife.de | Redaktion

Die Wohnungsmieten steigen immer weiter und das gilt besonders für Wohnungen in beliebten deutschen Großstädten und auch das Mietrecht wird immer komplizierter. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Leute, die alternativ über einen eventuellen Kauf einer Eigentumswohnung nachdenken. Allerdings gibt es einige wichtige Punkte, die man beim Kauf einer Eigentumswohnung als eigener Wohnsitz oder auch als Kapitalanlage beachten sollte. Grundsätzlich ist der Kauf einer Immobilie ein wichtiger Schritt im Leben und sollte aus diesem Grund gut überlegt sein. Aus diesem Grund gilt es, sich bereits im Vorfeld einige Gedanken zu machen.

Wofür soll die Eigentumswohnung gekauft werden?

Wichtig ist beim Kauf einer Immobilie auch, dass man sich überlegt, aus welchem Grund man sich eine Eigentumswohnung kaufen will. Bei einer selbst genutzten Eigentumswohnung sollte man sich unbedingt ausgiebig mit der Wohnungslage, der Wohnungsgröße und auch den eigenen Ansprüchen an eine neue Wohnung auseinandersetzen. Bei einer eigenen Nutzung der Eigentumswohnung sollte man unter anderem auch darüber nachdenken, ob die entsprechende Wohnung auch im Alter noch optimal die eigenen Ansprüche erfüllen kann. So kann es im Alter hilfreich sein, wenn man in der Nachbarschaft hilfreiche Angebote nutzen kann.

Wenn man die Eigentumswohnung als Kapitalanlage sieht, dann spielen natürlich die realistischen Mieten und auch die Finanzierungskosten eine entscheidende Rolle. Allerdings muss man an dieser Stelle auch schauen, ob man sich eine Eigentumswohnung in einer Toplage auch leisten kann, weil hier die Instandhaltungskosten oft auch deutlich teuerer sind.

Vor dem Kauf einer Eigentumswohnung genaue Informationen sammeln

Vor dem Kauf sollte man sich logischerweise das Kaufobjekt genau angeschaut haben. Schließlich soll die Wohnung gefallen und den eigenen Ansprüchen genügen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber nicht nur, dass man sich die entsprechende Eigentumswohnung anschaut. Vielmehr gilt es auch, das komplette Wohnhaus möglichst genau in Augenschein zu nehmen. Schließlich können auf den Käufer einer Eigentumswohnung auch durch zukünftige Modernisierungen am Wohnhaus erhebliche finanzielle Belastungen zu kommen. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dass man sich über das weitere Umfeld des Wohnobjektes informiert. Denn ein Viertel mit einem schlechten Ruf könnte in der Zukunft dafür sorgen, dass der Wert der Eigentumswohnung nicht wie erhofft steigt, sondern vielleicht sogar sinkt. Eine solch schwierige Situation gilt es vor einem Kauf einer Eigentumswohnung möglichst auszuschließen.

Wie sehen die Kaufpreis im Umfeld aus?

Beim geplanten Kauf einer Immobilie ist es auch wichtig, dass man sich ein gutes Bild über die marktüblichen Preise für eine vergleichbare Eigentumswohnung informiert. Schließlich wäre es mehr als ärgerlich, wenn sich nach einem Wohnungskauf herausstellt, dass man eigentlich einen viel zu hohen Preis für die Eigentumswohnung bezahlt hat. Möchte man die entsprechende Eigentumswohnung nicht selbst bewohnen, sondern langfristig vermieten, dann sollte man auch den aktuellen Mietspiegel in dieser Gegend kennen. An diesen Mietpreisspiegel kann man übrigens in vielen Fällen über die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung kommen. Kommt es am Ende tatsächlich zum Kauf einer Eigentumswohnung muss in Deutschland ein Notar hinzugezogen werden, um den Kauf rechtskräftig abzuschließen. Vor dem Kauf einer Eigentumswohnung sollte man sich bewusst machen, dass bei einigen Vorhaben nicht alleine entschieden werden kann. Schließlich ist eine Abstimmung selbstverständlich, wenn man etwa weitreichende Veränderungen an einer Eigentumswohnung vornehmen will. Das hängt damit zusammen, dass es in den meisten Fällen eine Eigentümergemeinschaft gibt, die über viele allgemeine Dinge rund um ein Wohnhaus gemeinsam entscheiden muss.

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