Sicherheit für die eigenen vier Wände

Sicherheit | Wohnen
von hallelife.de | Redaktion

Bundesweit ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren zurückgegangen. Dem starken Rückgang in einigen Regionen stehen leicht steigende Einbruchszahlen in anderen Regionen gegenüber. Noch immer verschafft sich alle 5 Minuten ein Einbrecher unerlaubt Zutritt zu einer Wohnung.

Die meisten Einbrüche werden von einem Spontan- und Gelegenheitstäter begangen. Vier von fünf Einbrüchen gehen auf sein Konto. Wie können sich Eigenheimbesitzer und Mieter einer Immobilie vor dem unautorisierten Zutritt zu ihrer Wohnung schützen? Ein verbesserter Einbruchsschutz und die Befolgung von einfachen Sicherheitstipps reduziert das Risiko.

 

Zufällig zum Opfer

Gelegenheitstäter nutzen sich zufällig bietende Möglichkeiten, um einen Einbruch zu begehen. Sie nutzen Schwachstellen am Haus aus und brechen ein. In den meisten Fällen immer dann, wenn niemand zu Hause zu sein scheint. Weniger als 10 % aller Einbrüche in Deutschland finden bei Anwesenheit der Geschädigten statt. Spontantäter schlagen meist am Tage oder am Wochenende zu - wenn die Mieter nicht zu Hause sind.
Ein steigender Einbruchsschutz verbessert die Sicherheit enorm. Die Polizei geht davon aus, dass mehr als 40 % der Einbruchsversuche in Deutschland scheitern. Das ist nicht zuletzt auf die verbesserte Sicherheitstechnik zurückzuführen, die der kompetente Schlüsseldienst in der Nähe anbietet. Präventiv tätig sein und das Know-how eines Schlüsseldienstes nutzen sind die besten Sicherheitstipps gegen einen Einbruch.

 

Einfache, aber sichere Tipps

Spontan und Gelegenheitstäter nutzen zufällige Möglichkeiten zum Einbruch. Sie basieren meist auf einem fahrlässigen Handeln des Mieters. Die Mehrzahl der Einbrüche lässt sich mit einfachen Sicherheitstipps verhindern. Dazu zählen etwa:

  • Wohnungs- und Haustüren immer zweifach abschließen, auch bei kurzer Abwesenheit

  • Keine Ersatzschlüssel unter Steinen, Fußmatten oder anderweitig verstecken

  • Türen und Fenster nicht im gekippten Zustand hinterlassen, auch wenn es zu Hause zu heiß ist

  • Garagentore komplett verschließen und verriegeln

  • Keine Abwesenheitsnotiz auf dem Anrufbeantworter oder an der Haustür hinterlassen

  • Rollläden oder Jalousien nicht den ganzen Tag geschlossen halten

  • Bei längerer Abwesenheit wie einer Urlaubsreise mit Mängeln mit Zeitschaltuhren Beleuchtung oder elektrische Geräte steuern

 

Fenstern und Türen sichern

Bei fast allen Einbruchs Fällen gelangen die Täter durch nicht ausreichend gesicherte Türen und Fenster in die Immobilie. Haustüren lassen sich schon mit geringem Aufwand sichern. Mit zusätzlicher Sicherheitstechnik für schmales Geld wird es den Einbrechern zusätzlich schwergemacht. Der Schlüsseldienst in der Nähe bietet Tür Zusatzschlösser in Kombination mit einer Seitensicherung oder einen Panzerriegel an. Mit einer Schutzrosette wird die Sicherheit zusätzlich erhöht. Daneben hilft der Schlüsseldienst bei zugefallenen Türen, bei Schlüsselverlust und defekten Schlüsseln.
Fenstersicherungen lassen sich einfach nachrüsten. Sie dienen auch als hervorragende Kindersicherung. Ein wirksamer Sicherheitsschutz am Fenster sind abschließbare Fenstergriffe sowie Fensterschlösser, die auch für Balkontüren verwendbar sind. So werden Fenster, der Haupteinstiegspunkt für Einbrecher, zu sicheren Barrieren gegen in den unautorisierten Zugriff in die eigenen vier Wänden.

 

Verhalten im Einbruchsfall

Schlagen die Täter trotz eines effektiven Einbruchsschutzes zu, ist das richtige Verhalten am Tatort entscheidend. Die Polizei in Sachsen-Anhalt hat einen Leitfaden zum richtigen Verhalten bei einem Einbruch herausgegeben.
Umgehend ist die Polizei unter dem Polizei-Notruf 110 zu verständigen. Die Geschädigten sollten den Tatort nicht betreten, um keine Spuren zu verwischen. Besteht die Gefahr, dass der Täter noch vor Ort ist, ist ein sicherer Ort in der Nähe aufzusuchen. Die Polizei nimmt eine Strafanzeige auf, sichert Spuren und gibt den Fall an die Kriminalpolizei weiter Punkt kann ein Täter ermittelt werden, wird die Anzeige an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

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