Verlangsamter Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt

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Statistik 2014 | Vermischtes

Mehr Geburten, weniger Sterbefälle und ein leichter Wanderungsgewinn dämpfen den Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt. 

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, verringerte sich die Einwohnerzahl im ersten Halbjahr 2014 um 6 666 Personen auf 2,24 Millionen Einwohner. Der Vorjahreszeitraum fiel mit einen Rückgang von 10 476 Personen deutlich ungünstiger aus.

Verlangsamter Bevölkerungsrückgang in Sachsen-Anhalt

In den ersten 6 Monaten des Jahres 2014 kamen 8 040 Kinder zur Welt, das waren 394 mehr als im 1. Halbjahr 2013. Die Zahl der Sterbefälle verringerte sich um 794 auf 15 389. Damit ergab sich ein Geburtendefizit von 7 349, was die alleinige Ursache für den Bevölkerungsrückgang war. 

Im 1. Halbjahr 2014 wurden 20 925 Neu-Sachsen-Anhalter begrüßt, 3 094 mehr als im 1. Halbjahr 2013. Im gleichen Zeitraum verließen 20 391 Personen das Bundesland. Dadurch ergab sich ein Wanderungsgewinn von 534 Personen.

Regional verzeichneten alle kreisfreien Städte und Landkreise Bevölkerungsverluste.

Die prozentual größten Bevölkerungsverluste (- 0,6 Prozent) wurden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld und im Salzlandkreis registriert.

Die geringsten Verluste (- 0,1 Prozent) wiesen die kreisfreien Städte Halle (Saale) und Magdeburg sowie der Landkreis Börde auf.

Einwohnerreichste Stadt Sachsen-Anhalts bleibt weiterhin Halle (Saale) mit 231 431 Personen, knapp gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg mit 230 815 Einwohnern.

 

Bevölkerungsentwicklung1)

1. Halbjahr

2014

2013

 

 

 

Bevölkerungsstand am Anfang

2 244 577

2 259 393

 

 

 

   Lebendgeborene

8 040

7 646

   Gestorbene

15 389

16 183

     Geburtenüberschuss/-defizit (-)

-  7 349

-  8 537

 

 

 

   Zuzüge über die Landesgrenze

20 925

17 831

   Fortzüge über die Landesgrenze

20 391

19 793

     Wanderungsgewinn/-verlust

534

- 1 962

 

 

 

   Bestandskorrekturen

149

23

 

 

 

 Bevölkerungszu-/-abnahme

- 6 666

- 10 476

 

 

 

Bevölkerungsstand am Ende

2 237 911

2 248 917

 

1)  nur Ereignisse nach dem 09.05.2011 (Zensusstichtag)

 

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