Sturmtief „Ignatz“ in Sachsen-Anhalt - Dank allen Helfern und Einsatzkräften

Sachsen-Anhalt | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Das Sturmtief „Ignatz“ hat auch in Sachsen-Anhalt für zahlreiche Einsätze von Feuerwehren und Polizei gesorgt. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, Äste brachen ab, Dachziegel wurden herunter geweht, landesweit gab es teils erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Am stärksten betroffen waren die Harz-Region sowie der Süden Sachsen-Anhalts. Allein die Landespolizei Sachsen-Anhalt registrierte 152 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturmtief.

„Mein Dank gilt allen Freiwilligen sowie den ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern, welche exzellente Soforthilfe bei der Bewältigung der Unwetterlage geleistet haben. Insbesondere unsere Feuerwehren und die Polizei waren im Einsatz und haben einmal mehr bewiesen, dass auf sie Verlass ist“, so Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang.

 

Auszug aus dem Einsatzgeschehen:

Auf der Bundesstraße zwischen Elend und Braunlage im Landkreis Harz wurde ein 59-jähriger Fahrer eines PKW schwer verletzt, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte. In Köthen im Landkreis Anhalt‑Bitterfeld wurde der Fahrer eines Autos von einem umstürzenden Baum in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verletzt. In der Gemeinde Muldestausee wurde ein Radfahrer von einem Ast getroffen und schwer verletzt. Im Saalekreis kam es zu einem Stromausfall, von dem etwa 2.400 Haushalte betroffen waren. Im Saalekreis erlitt ein 51-Jähriger Mann eine lebensbedrohliche Unterkühlung, als er mit seinem Kanu auf dem Geiseltalsee kenterte. Durch einen umgekippten LKW kam es auf der Autobahn 9 bei Halle zu einer vierstündigen Vollsperrung mit erheblichen Stauerscheinungen. Die Richtungsfahrbahn Dresden der A 14 bei Halle war wegen eines umgestürzten PKW-Anhängers zweitweise gesperrt. Ein Laster wurde auf der B 91 bei Weißenfels im Burgenlandkreis von einer Windböe erfasst und umgeworfen.

 

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