Neue Webseite unterstützt Schulen und Kindertagesstätten bei Integration von Flüchtlingskindern und im Umgang mit Vielfalt

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

LAMSA | Vermischtes

Heute geht die Webseite www.lerneninterkulturell.de an den Start.

Sie bietet pädagogischen Fachkräften aus Schulen und Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt Informationen rund um das Themenfeld der Interkulturellen Öffnung von Bildungseinrichtungen. Die Angebote konzentrieren sich auf die Bereiche Beratung, Qualifizierung, Methoden, mehrsprachige Materialien für die Elternarbeit sowie Projektentwicklung.

Neue Webseite unterstützt Schulen und Kindertagesstätten bei Integration von Flüchtlingskindern und im Umgang mit Vielfalt

Die Webseite wird im Rahmen des Projektes „Servicestelle Interkulturelles Lernen in Kita und Schule“ betreut, welches seit September 2015 als Anlauf- und Beratungsstelle für pädagogische Fachkräfte in Sachsen-Anhalt fungiert.

Das Projekt wird vom Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V. umgesetzt und vomKultusministerium und  der Integrationsbeauftragten  des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.  Weitere Partner sind die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und die Freiwilligenagentur Magdeburg e.V. 

„Die heute freigegebene Homepage soll Pädagog*innen bei der Entwicklung von diversitätssensiblen Handlungskonzepten begleiten“, sagt Mamad Mohamad, Geschäftsführer des LAMSA: „Wir wollen mit unseren vier Beratungsstellen im Land Schulen, Kitas und Horte unterstützen, Fortbildungen anbieten, Materialien zur Entwicklung von Interkulturellen Lernangeboten zur Verfügung stellen“.

Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Susi Möbbeck ergänzt: „Das neue Online-Angebot wird dringend von den pädagogischen Fachkräften erwartet. Kitas, Schulen und Horte erhalten jetzt praktische Hilfe bei der Integration von Flüchtlingskindern. Rund 25 Prozent der neu ankommenden Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche, darauf müssen sich die Bildungseinrichtungen einstellen und wir  unterstützen sie dabei.“ 

Zahlreiche Einrichtungen in Sachsen-Anhalt haben sich bereits auf den Weg gemacht, das Konzept der Interkulturellen Öffnung in ihrer Institution zu verankern. Dabei sind Projekte entstanden, die sich auf den Umgang mit sprachlicher Vielfalt und unterschiedliche Migrations- und Integrationserfahrungen einstellen. Ein Ziel besteht darin, konstruktive Begegnungen zwischen Pädagog*innen, Kindern und Eltern unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen, die auch als Anregung für die Praxis in anderen Einrichtungen dienen können.

Die Berater*innen sind über der Webseite www.lerneninterkulturell.de zu erreichen.

 

Über das LAMSA:

Das Landesnetzwerk (LAMSA) wurde im Jahr 2008 gegründet und vertritt seither die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationshintergrund auf Landesebene. Es versteht sich als Ansprechpartner gegenüber der Landesregierung, allen relevanten Verbänden, Institutionen, sowie ähnlichen Migrantenorganisationen in anderen Bundesländern. Im März vorigen Jahres gründete LAMSA einen gemeinnützigen Verein. Derzeit sind 90 Organisationen und Einzelpersonen im LAMSA vertreten.   

Beitrag Teilen

Zurück