Mitteldeutschland bleibt grün

Klimagerechtes Wohnen in Halle | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Der Ruf nach Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird in allen Bereichen des täglichen Lebens immer lauter. Besonders im Wohnungsbau wird auf klimafreundliche Konstruktionen gesetzt. Halle leistet in diesem Segment vorbildliche Arbeit und ist unter den Top 5 der grünsten Orte Deutschlands.

Die Investition in Immobilien ist eine zukunftssichernde Anlage. Während Aktienkurse schwanken und moderne Spekulationsprojekte wie Bitcoin noch mit der Vertrauensfrage zu kämpfen haben, bleibt der Wohnungsmarkt stabil. Zwar wird aktuell über das Platzen der Immobilienblase diskutiert, aber dennoch zählen Ein- und Mehrfamilienhäuser zu den gefragtesten Anlagewerten. Kein Wunder, dass zwischen 2001 und 2020 die deutschen Preise für Wohnobjekte jährlich um 2,3 % anstiegen, wie Betway Online Wetten herausfand. Die Nachfrage ist groß, aber wird dabei auch noch Wert auf klimagerechtes Bauen und hochwertige Materialien gelegt?

 

Umweltschutz ist zum bestimmenden Thema in jedem Lebensbereich geworden. Ob Verbannung von Einweg-Plastik oder E-Mobilität: Wenn es um den Erhalt des Klimas geht, ist Achtsamkeit geboten. Dieses Ziel verfolgt Halle schon seit vielen Jahren und setzt sich für eine grünere Stadt ein. Aktuell gilt Halle sowie auch Leipzig als eine der klimafreundlichsten Städte Deutschlands und zählt zu den Top 5 in der Rangliste. Zwar hat die Berliner Morgenpost mit ihrer Auswertung hinsichtlich der prozentualen Grünflächen in deutschen Städten die Freude etwas getrübt, doch im Bausektor steht Halle weiterhin mit an der Spitze.

Grün setzt sich durch

Wie Immobilienmanager berichtet, soll im Hirschquartier das erste digitale Wohnquartier in den kommenden Monaten fertiggestellt werden. Mit begrünten Dächern und einem smarten Home-Paket soll das einzigartige Projekt in Mitteldeutschland die neue Richtung im Wohnungsbau vorgeben. Die digitale Vernetzung soll dabei die Handhabung von Schließmechanismen, Fenstern oder Klimaanlagen deutlich vereinfachen. Fußbodenheizungen und Wärmeregulierung werden allein durch Sensoren gesteuert, die für die richtige Temperatur im Raum sorgen. Mieter können auf diese Weise hohe Nebenkosten einsparen.

Das Prestigeprojekt ist gleichzeitig ein beachtliches Statement, das auf die Energiewende hinweist. Über mögliche Arten und Wege, wie nachhaltige Energienutzung erreicht werden kann, berichtete ebenfalls Spiegel. Das clevere Wohnprojekt im Hirschquartier hat einige Optionen bereits in die Tat umgesetzt und fokussiert sich auf erneuerbare Energien und regenerative Fernwärme.

 

 

Teilen und gemeinsam sparen

Für Autofahrer, die sich für die E-Mobilität entschieden haben, wird es in der Tiefgarage mehrere Ladestationen geben. Die Suche nach einer freien Säule, die in Halle aufgrund der hohen Anzahl an Besitzern lange dauern kann, bleibt somit aus. Zudem sind einige Parkflächen ausschließlich für CarSharing-Autos reserviert. Zusammen mit dem Anbieter teilAuto wurde ein exklusiver Deal abgeschlossen, der die Nutzung von gemeinschaftlichen Autos fördern soll. Das ganzheitliche Konzept des Hirschquartiers scheint durchdacht und lockt bereits im Vorfeld viele Interessenten an.

Ob die Ideen der Bauherren von den Mietern genutzt werden und das Gesamtkonzept für Halle ein Stück grüner macht, bleibt abzuwarten. Dennoch gilt das Hirschquartier als ein beispielhaftes Vorhaben, das den Klimaschutz als klare Prämisse trägt. Halle kann sich damit ein weiteres Mal als Vorreiter in Mitteldeutschland beweisen. Passend dazu verabschiedete die Landesregierung vor wenigen Wochen ihre Wasserstoffstrategie, um die gesetzten Klimaziele in der Industrie zu erreichen.

 

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