Himmel über Halle - Jugendliche forschen in der Sommerakademie

Franckesche Stiftungen | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Zur Sommerakademie Geschichte sind 12 Jugendliche aus ganz Sachsen-Anhalt in der Woche vom 8.-12. Juli 2019 in die Franckeschen Stiftungen eingezogen. »Himmel über Halle. Astronomische Schriften, Karten und Kalender der Neuzeit« lautet das Thema der diesjährigen Akademie. Die TeilnehmerInnen haben zunächst Bild- und Schriftquellen des 17. und 18. Jahrhunderts in Bibliothek und Archiv der Franckeschen Stiftungen kennengelernt, wurden vom Stiftungsdirektor Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke in den Astronomieunterricht an Franckes Schulen eingeführt und entwickelten selbstständige kleine Forschungsideen.

Sie werden die Geschichte der Weltbilder bis zum Heliozentrischen Weltbild in den historischen Quellen nachverfolgen, haben sich dafür entschieden, den Astronomieunterricht an Franckes Schulen genau anzuschauen oder wählten Sternbilder, Sternzeichen und Horoskope als ihr Forschungsthema in der Akademiewoche. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen und Recherchen präsentieren die Jugendlichen am 12.Juli 2019 um 13.30 Uhr im Englischen Saal ihren Familien, Freunden und der interessierten Öffentlichkeit. 

Das einwöchige Akademieprogramm sieht wie vor 300 Jahren die Übernachtung in der Pensionsanstalt auf dem Lindenhof und die Verpflegung im Speisesaal vor. So entdecken die jungen TeilnehmerInnen auch ganz praktisch Aspekte des Lebens an Franckes Schulen. Neben der intensiven Projektarbeit begleitet von Pädagogen, Bibliothekaren und Archivaren steht auch ein Besuch der Arche Nebra auf dem Programm.  Abends gibt es viel zu erzählen und in Halle zu entdecken. Ein Höhepunkt ist das nächtliche »Moonlight-Watching« (dank der Unterstützung durch den Förderverein Pro Halle, die Gesellschaft für astronomische Bildung Halle und das Planetarium Halle) auf dem Altan – sofern das Wetter mitspielt. Hier wird die Sommerakademie in diesem Jahr von Inga Schlesier (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dirk Schlesier (Leiter Planetarium Halle) fachkundig unterstützt.

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