DLRG Saale-Elster-Aue an drei Rettungen bei Sundschwimmen in Stralsund beteiligt

Das Motorrettungsboot „Yara“ der DRLG aus Holleben im Einsatz auf dem Strelasund vor Stralsund, gesteuert von Vereinschef Karl Karasz. (Foto: DLRG Saale-Elster-Aue)
Wasserrettung | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Saale-Elster-Aue e.V. aus Holleben (Gemeinde Teutschenthal) hat am Samstag drei Menschen beim 55. Sundschwimmen in Stralsund aus dem 16 Grad kalten Wasser der Ostsee gerettet. Wie der Vereinsvorsitzende Karl Karasz sagte, seien die Personen unterkühlt und entkräftet gewesen. Die DLRG-Ortsgruppe aus Holleben hat das Sundschwimmen in Stralsund bereits zum dritten Mal unterstützt. 

Mit ihrem Standort in Deutschland am südlichsten gelegen, hatte die Wasserrettungseinheit aus dem nördlichen Saalekreis dabei die wohl längste Anfahrt der 13 in Stralsund unterstützenden Ortsgruppen der DLRG. In der Hansestadt stieg am Sonnabend das größte Schwimmevent Vorpommerns und zeitgleich Deutschlands ältestem Langstreckenschwimmen. 2,4 Kilometer mussten zurückgelegt werden. Rund 1.000 Schwimmer kämpften sich dabei durch den Strelasund. Die Wasser-Temperaturen machten jedoch vielen Schwimmern zu schaffen. Deshalb wurde das Schwimmen nach anderthalb Stunden in Absprache mit dem leitenden Arzt abgebrochen. Alle Teilnehmer, die noch im Wasser sind, waren, wurden von Booten aufgenommen. An dieser Rettungsaktion war auch die DLRG aus Holleben beteiligt. „Wir sind froh, dass niemandem etwas ernsthaftes passiert ist“, so Karasz. Mit seinem Motorrettungsboot „Yara“ unterstützten der DLRG-Retter und sein Team 26 weitere Boote auf dem Sund. „Wir werden das Erlebte auswerten und für unsere weitere Ausbildung nutzen“, sagt Karasz. Der DLRG in Stralsund sagte er schon jetzt für das kommende Jahr erneute Unterstützung zu.

Das Motorrettungsboot „Yara“ der DRLG aus Holleben im Einsatz auf dem Strelasund vor Stralsund, gesteuert von Vereinschef Karl Karasz. (Foto: DLRG Saale-Elster-Aue)

 

Das Sundschwimmen zwischen Rügen und Stralsund gibt es seit 1965. Es ist wegen der Strecke und der persönlichen Herausforderung mit der Strömung und der Querung der Fahrrinne außerordentlich beliebt. Die Teilnehmerzahl ist aus Sicherheitsgründen begrenzt. Die Startplätze sind deshalb über das Internet im Januar in nur wenigen Minuten vergeben gewesen. Die Schwimmer kamen aus Deutschland, aus Österreich, der Schweiz und Tschechien. 240 Helfer begleiteten die auf dem Wasser. 

 

Das Motorrettungsboot „Yara“ der DRLG aus Holleben im Einsatz auf dem Strelasund vor Stralsund, gesteuert von Vereinschef Karl Karasz. (Foto: DLRG Saale-Elster-Aue)

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