Dämmen gegen Hitze – eine Sorge weniger in den eigenen vier Wänden

Wohnen | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Klimaveränderungen und deren Ursachen sind zurzeit in aller Munde. Nach mehreren Rekordsommern in Folge ließen zuletzt im Juli Messergebnisse beinahe ganz Europa atemlos und sorgenvoll auf die Thermometer blicken – was also tun um im Eigenheim solchen Entwicklungen Herr zu werden? Experten raten hier zu Investitionen in neue und bessere Dämmungen!

Wo sich andere noch mit Parolen wie „früh morgens lüften!“ oder in Jalousien investieren um Fensterfronten ganzflächig abzudecken, raten Bauingenieure und Gutachter mittlerweile zu langfristigen Investitionen schon beim Hausbau und darüber hinaus. Eine ordentliche Dämmung soll es sein, am besten innen und außen. So werden nämlich nicht nur im Winter ordentlich die Heizkosten gesenkt, auch das Raumklima profitiert davon.

Dabei fängt alles schon bei der Dachdämmung an. Bei Giebeldächern kann sich die Luft unterhalt des Dachstuhls nämlich teilweise bis auf 80 Grad Celsius aufheizen – und damit jede Menge Wärme schon von Innen an die Wände und Zimmer darunter abgeben. Schon hier kann bei der Planung des neuen Eigenheims richtig gespart werden. Ausgeklügelte Konstruktionen und die Wahl der richtigen Bau- und Dämmstoffe sind hier von oberster Wichtigkeit.

Dabei gelten diese Entwicklungen nicht bloß für den Massivbau. Gerade im am Markt für Fertigteilhäuser hat sich in Deutschland und Österreich im letzten Jahrzehnt sehr viel getan. Seit viele Anbieter nicht nur die Flexibilität bei der Gestaltung der einzelnen Teile erhöht haben – neue Fertigungsmethoden die durch Computerplanung und Robotik unterstützt werden sei Dank – sondern auch alternative, ökologisch unbedenkliche Dämmstoffe für sich entdeckt haben, sind der Planbarkeit bei einem modernen Fertigteilhaus scheinbar keine Grenzen mehr gesetzt. Lehm, Schilf und auch Hanf sind mittlerweile am Markt präsent und bieten – gerade was Dämmwerte und Klima betrifft – erstaunlich viele Vorteile. Wer zum Beispiel sein neues Fertigteilhaus mit Hanfdämmung plant, der baut nicht nur nachhaltiger und natürlicher. Er profitiert auch von hervorragenden Schalldämmwerten und einem natürlichen Raumklima, welches seinesgleichen sucht.

So ist nun endlich auch abseits von Massivbau – also Ziegelwänden und Verschalung außen – möglich, viel der sogenannten Speichermasse aufzubauen und die Innenräume im Winter warm und im Sommer kühl zu halten. Letzteres wird hierzulande immer relevanter, schließlich wird von Klimaexperten in den nächsten Jahrzehnten erwartet, dass die Außentemperaturen im Sommer deutlich über der 30 Grad Marke auf Wochen hinweg bleiben werden. Wer also in den nächsten Jahren seine eigenen vier Wände planen und auch bauen möchte, sollte sich neben der Bauweise auch Gedanken über Außen- und Dachdämmung machen und so schon vorab eine Menge Geld sparen!

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