Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

neues theater | Vermischtes

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (bis 31.12.2016: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssi-cherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt) setzt die individu-ellen und wohnortnahen Beratungen für Bürgerinnen und Bürger fort.

Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle

Nächs-ter Sprechtag ist:
                                     wann: am Donnerstag, 2. November 2017, von 11 bis 17 Uhr
                                     wo: im Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte Große Ulrichstraße 51, 06108                                              Halle/Saale („Kulturinsel“) Tram-Haltestelle „neues theater“, Eingang über Schulstraße

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vergeben:
unter Telefon 0391 / 560 - 15 01 oder per Fax 0391 / 560 - 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:

  • zu Unrecht Inhaftierte,

  • Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,

  • Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,

  • Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,

  • Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehö-rige von Opfern,

  • Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,

  • Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu

  • Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)

  • monatlichen Zuwendung („Opferrente“)

  • Kinderheimen

  • Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung.

Seit mehreren Jahren ist ein anhaltendes Interesse Betroffener an dem Gesprächsan-gebot zu verzeichnen, weshalb erneut mit einer regen Nachfrage nach den Gesprächs-terminen gerechnet wird.

Das Beratungsangebot wird für den Rest des Jahres 2017 fortgesetzt. Der nächste Termin soll ACHTUNG ÄNDERUNG Freitag, der 8. Dezember 2017 (10–16 Uhr) sein.

Beitrag Teilen

Zurück