Weltgewandt und Wortgewaltig

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Vortrag | Vermischtes
von Tobias Fischer

Am 1. Juli 2009, 18. 30 Uhr, laden die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) herzlich in den Englischen Saal ein, sich gemeinsam mit den Autoren der jüngst im Eigenverlag erschienenen Publikationen auf Entdeckungsreise in die entlegensten Regionen der Welt zu begeben: Unter dem Titel „Weltgewandt und Wortgewaltig

Weltgewandt und Wortgewaltig

Am 1. Juli 2009, 18.30 Uhr, laden die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) herzlich in den Englischen Saal ein, sich gemeinsam mit den Autoren der jüngst im Eigenverlag erschienenen Publikationen auf Entdeckungsreise in die entlegensten Regionen der Welt zu begeben: Unter dem Titel „Weltgewandt und Wortgewaltig. Ein internationaler Abend“ stellen Heike Liebau, Gudrun Busch, Wolfgang Miersemann, István Monok und Attila Verók die jahrhundertealten Beziehungen des Halleschen Waisenhauses nach Indien, Ungarn, Nordamerika, Skandinavien und dem Baltikum vor, die bis in die Gegenwart wirken.

Reisen – so sagt man – sei eine Kunst des Erkennens. Zu reisen bedeute die Augen neu zu öffnen und damit nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst zu erkennen. Viele Missionare, die August Hermann Francke dank seines weitreichenden Kommunikationsnetzes in alle Welt entsandte, begaben sich im 18. Jahrhundert auf die damals noch sehr abenteuerliche und gefährliche Reise in entfernte Regionen und Länder. Mit ihren Berichten und Reisebeschreibungen vermehrten sie in Halle das Wissen von der Welt, so dass die Saalestadt schon bald als das „Tor zur Welt“ galt. Mit Heike Liebau geht die Reise nach Indien, die die „Indischen Mitarbeiter der Tranquebarmission (1706-1845)“ vorstellt, mit István Monok und Attila Verók lässt sich Ungarn in den Karten und Ansichten der „Hungarica-Sammlung“ entdecken und mit Wolfgang Miersemann und Gudrun Busch kann der weitreichenden Wirkung des „Freylinghausen“ in ihrer außergewöhnlich breiten geografischen Dimension nachgespürt werden. Mit einem ungarischen Sommerabend und einem Glas ungarischen Wein mit dem Generaldirektor der Ungarischen Nationalbibliothek, Dr. István Monok, findet ihre Vorstellung und Präsentation an der Francke-Gedenkurne – im Herzen des Stiftungsgeländes – ihren geselligen Ausklang.

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