Uni Halle zieht es nach Afrika

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Universitätsleben | Vermischtes
von Tobias Fischer

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erweitert die Liste ihrer Partnerschaften mit deutschen Schulen im Ausland. Dazu unterzeichneten Universitätsrektor Prof. Dr

Uni Halle zieht es nach Afrika

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erweitert die Liste ihrer Partnerschaften mit deutschen Schulen im Ausland. Dazu unterzeichneten Universitätsrektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock und Jürgen Säuberlich, Studienberater und Lehrer an der Deutschen Schule Pretoria (DSP), sowie Jens Rückert, Lehrer an der Deutschen Botschaftsschule in Addis Abeba (DBSAA), in dieser Woche in Halle entsprechende Kooperationsverträge. Insgesamt arbeitet die MLU nun mit 20 deutschen Auslandsschulen zusammen.

"Beide Seiten werden von der Vereinbarung profitieren. Die MLU verpflichtet sich, Studienberatungen bei den Partnern vor Ort anzubieten; zusätzlich erhalten ausgewählte Schüler die Möglichkeit, ein Probestudium an der halleschen Universität zu absolvieren", erklärt Katharina Rommel von der Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen (BIDS) der MLU. Sollten sich Schüler dieser Schulen nach ihrem Abschluss für ein Studium in Halle entscheiden, können sie ein Motivationsstipendium beantragen. "Im Fall einer Zusage werden dann ab der ersten Studienwoche über zwei Semester monatlich 300 Euro zur Grundfinanzierung ausgezahlt", so Rommel. Zum nächsten Wintersemester stelle das BIDS-Projekt bereits fünf Stipendien zur Verfügung.

Im Gegenzug erhalten Lehramtsstudenten der MLU die Möglichkeit, Blockpraktika an den Partnerschulen zu durchlaufen. Bereits im August dieses Jahres tritt ein Geografie-Student seine Praktikumsstelle an der Einrichtung in Pretoria an, im Februar 2010 folgt ein Studierender der Sonderschulpädagogik.

Jürgen Säuberlich und Jens Rückert sind im Rahmen der vom BIDS-Programm organisierten und vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) finanzierten Lehr- und Begegnungswoche mit ihren afrikanischen Schülern zu Besuch an die Universität gekommen. Sie nehmen mit Kollegen und Schülern aus sechs weiteren Ländern bis Samstag an zahlreichen Lehrveranstaltungen teil und nutzen unterschiedliche Informations- und Freizeitangebote.

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