Nimm mich mit!

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Gesundheit | Vermischtes
von Tobias Matussek

Auf dem Fahrrad sitzt ein Kind am besten im Sitz hinter dem Erwachsenen. Wie aber transportiert man zwei Kinder? Vier Varianten im bleibgesund-Check.

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Auf dem Fahrrad sitzt ein Kind am besten im Sitz hinter dem Erwachsenen. Wie aber transportiert man zwei Kinder? Vier Varianten im bleibgesund-Check.[b]Mitradeln[/b]Zusätzlich zum Kindersitz bieten sich verschiedene Zugsysteme an: Beim „Trailerbike“ wird ein einrädriges Kinderrad mit einer speziellen Stange wie ein Anhänger am Zugfahrrad befestigt. Alternativ wird ein herkömmliches Kinderrad mit dem Erwachsenenfahrrad über eine Tandem-Kupplung verbunden. Das Vorderrad hängt dabei in der Luft, sodass das Kind nicht lenken, aber mittreten kann.Vorteil: Kann der Sprössling selbst fahren, wird das Rad einfach abgekoppelt. Vorsicht: Eine günstige Verbindungsstange ging im Test von Stiftung Warentest schnell zu Bruch. Gut ist eine Freilauffunktion im Tretlager, damit sich das Kind bei Bedarf ausruhen kann. Und bitte erst einmal ohne Kind üben, denn durch die Länge des Gespanns ist der Kurvenradius groß und das Abbiegen schwierig. [b]Dranhängen[/b]Platz für das Kuscheltier, Schutz vor Regen – im Fahrradanhänger sind Kinder bequem und sicher unterwegs. Weil der Schwerpunkt des Fahrrads nicht ungünstig beeinflusst wird, lässt sich das Rad zudem stabil fahren. Treppen sind allerdings kaum zu überwältigen. Beim Anhalten kann der Hänger kräftig schieben – gute Bremsen am Zugfahrrad sind daher Pflicht und sollten gegebenenfalls nachgerüstet werden. Für Sicherheit im Anhänger sorgen ein Überrollbügel, Signalstreifen und Gurte (auf GS-Zeichen für „geprüfte Sicherheit“ achten). Tipp: Mit einem Rückspiegel am Lenker hat man die Kids im Blick. [b]Aufsitzen[/b]Auf den ersten Blick die praktische Lösung für kurze Strecken ohne viel Gepäck. Kindersitze sind schnell montiert, eignen sich auch für enge Wege oder wenn Treppen auf der Strecke liegen. Zudem sind sie relativ günstig – ein solider Sitz kostet rund 100 Euro. Im Doppelpack haben sie jedoch einen erheblichen Nachteil: Bei lebhaften Bewegungen der Kleinen lässt sich die Balance auf dem Rad nur schwer halten, die Sturzgefahr steigt. Die Deutsche Verkehrswacht rät deshalb eher von zwei Kindersitzen an einem Fahrrad ab. Wenn es nicht anders geht: Die Kinder sollten immer einen Helm tragen und durch Anschnallgurte gesichert sein. Das Rad bitte mit einem robusten Zweibeinständer ausrüsten. [b]Anschieben[/b]In Transporträdern finden je nach Größe und Typ sogar mehr als zwei Kinder sicher angeschnallt Platz, bei Bedarf lässt sich sogar der Picknickkorb samt Spielzeug für den Tagesausflug problemlos verstauen. Weiteres Plus: Man hat die Kinder während der Fahrt im Blick. Sicherer, weil kippstabil, sind Modelle mit drei Rädern, die es sogar mit Elektroantrieb gibt.  Nachteile: Lastenträger gibt es kaum unter 1000 Euro, zudem sind sie oft sperrig und so für enge Wege oder zum Abstellen im Treppenhaus ungeeignet. Wie bei Anhängern sind zupackende Bremsen ein Muss, auch das zulässige Gesamtgewicht sollte eingehalten werden.

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