Das Ende der Stasi in Halle

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Geschichte | Vermischtes
von Tobias Fischer

Als Ende 1989 das SED-Regime zusammenbrach, versuchte die Stasi angesichts des wachsenden Drucks der Bevölkerung noch heimlich belastendes Aktenmaterial massiv zu vernichten. Doch wachsame Bürger unterbrachen das Zerstörungswerk. Bereits am Abend des 4

Das Ende der Stasi in Halle

Als Ende 1989 das SED-Regime zusammenbrach, versuchte die Stasi angesichts des wachsenden Drucks der Bevölkerung noch heimlich belastendes Aktenmaterial massiv zu vernichten. Doch wachsame Bürger unterbrachen das Zerstörungswerk. Bereits am Abend des 4. Dezember 1989 war die Kreisdienststelle Eisleben durch mutige Bürger besetzt worden. Am 5. Dezember 1989 fanden sich auch in Halle (Saale) mutige Frauen und Männer, die die Stasi-Bezirksverwaltung am Gimritzer Damm und die Untersuchungshaftanstalt des MfS im „Roten Ochsen“ besetzten. Mit Hilfe der Militärstaatsanwaltschaft wurden die Dienstzimmer versiegelt und dem Treiben Einhalt geboten.

Am 3. Dezember 2009 um 19 Uhr im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen sprechen Zeitzeugen in einer Podiumsdiskussion erstmals öffentlich über ihre Beteiligung an der Besetzung der halleschen Stasi-Dienststelle. Der Eintritt ist frei. Im Podium sitzen Frank Eigenfeld, Brunhild Köhler, Ulrich Schlademann, Martina Schmitt und Dietmar Nikolai Webel.

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