Studierende aus Halle an der Saale für den Deutschen Multimediapreis mb21 nominiert

KJF | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Die Installation 7353 hinterfragt die Abhängigkeit des Einzelnen von künstlicher Intelligenz

Ist das ein Esel? 7353 wird es Ihnen sagen! Was aussieht wie ein Gerät zur Verkehrsüberwachung ist in Wirklichkeit 7353, eine Maschine, die in der Lage ist Esel zu erkennen. Tim Rumpf, Ludwig Pfeiffer und Josua Roters, Studenten der Kunsthochschule Halle – Burg Giebichenstein, haben 7353 entwickelt, um dem Betrachter auf humorvolle Weise zu zeigen, dass wir Entscheidungen häufig unter Zuhilfenahme digitaler Medien treffen. Wie stark wird der Mensch in seiner Lebensgestaltung von den Fähigkeiten künstlicher Intelligenz beeinflusst?

Wie genau arbeiten solche Identifikationsdetektoren? Kann eine Maschine wie 7353 auch einen Esel von einer Eselsmaske unterscheiden, oder werden wir in die Irre geführt, wenn wir uns auf das Urteil der Technik verlassen? Die Jury ist vom Eselsdetektor überzeugt und nominiert die Macher der interaktiven Installation für einen der Preise beim Deutschen Multimediapreis.

Für welche Auszeichnung Tim, Ludwig und Josua vorgesehen sind, erfahren die Studenten bei der Preisverleihung des Deutschen Multimediapreises am 23. November während des Medienfestivals in den Technischen Sammlungen Dresden. Hier werden die besten multimedialen Produktionen des Wettbewerbs mit Preisen im Gesamtwert von 11.000 Euro prämiert. Von insgesamt 220 sind noch 15 Wettbewerbsbeiträge im Rennen um die ersten Plätze und Auszeichnungen. Die Medienmacher*innen der nominierten Beiträge erhalten außerdem die Möglichkeit, ihre Produktionen während des Medienfestivals am 23. und 24. November einem breiten Publikum vorzustellen.

Kreativität und Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien

Seit inzwischen 21 Jahren präsentiert und würdigt der Deutsche Multimediapreis mb21 die kreativen Arbeiten und Projekte junger Menschen bis 25 Jahre. „Der Wettbewerb fordert dazu auf, sich mit den Potentialen digitaler Medien auseinanderzusetzen und schöpferisch tätig zu werden“, so Kirsten Mascher, Projektleiterin und Mit-Initiatorin vom Medienkulturzentrum Dresden. „Die nominierten Produktionen zeigen, wie verantwortungsvoll, selbstbestimmt und kreativ junge Menschen mit digitalen Medien umgehen“, ergänzt Thomas Hartmann, Projektleiter am Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. Der Deutsche Multimediapreis mb21 wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Landeshauptstadt Dresden gefördert. Veranstalter sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

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