20 Jahre Einsicht in Stasi-Akten

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Geschichte | Vermischtes
von Tobias Fischer

Die Außenstelle Halle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen laden für den 26. Januar zum Podiumsgespräch „Wissen wie es war - 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten". Beginn ist um 19 Uhr im Stadthaus

20 Jahre Einsicht in Stasi-Akten

Die Außenstelle Halle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen laden für den 26. Januar zum Podiumsgespräch „Wissen wie es war - 20 Jahre Einsicht in die Stasi-Akten". Beginn ist um 19 Uhr im Stadthaus.

Vor 20 Jahren trat im Januar 1992 das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) in Kraft. Damit waren die Akten offen für jedermann. An allen ihren Standorten wurde die noch im Entstehen begriffene Behörde mit Anträgen auf Akteneinsicht überhäuft. Sogar alle Zeitungen und einige Zeitschriften druckten das Antragsformular damals ab. Seitdem hat die hallesche Außenstelle des BStU 151.401 Anträge von Bürgern auf Akteneinsicht erhalten. Zum Zweck der Rehabilitierung, Wiedergutmachung und Strafverfolgung waren es im selben Zeitraum 21.692 Ersuchen. Das Interesse ist weiterhin ungebrochen; 2011 haben immer noch 4.238 Bürger einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt und es gingen 264 Ersuchen zur Rehabilitierung, Wiedergutmachung und Strafverfolgung ein.

Die Veranstaltung wird mit einer Eröffnung des Bundesbeauftragten Roland Jahn beginnen. Im anschließenden Podiumsgespräch reflektieren Zeitzeugen den Beginn der Akteneinsichten in Halle. Gäste sind Martina Schmitt, BStU- Mitarbeiterin Außenstelle Halle, der hallesche Maler Wasja Götze und der aus Halle stammende Biochemiker Peter Bohley (Tübingen). Der Historiker Udo Grashoff moderiert die Runde. Der Eintritt ist frei.

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