Wann man am besten Währungen tauscht

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Finanzen | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Wer außerhalb der Euro-Zone auf Urlaub fährt, der wird sich relativ bald die Frage stellen müssen, wo man seinen Euro in die jeweilige Landeswährung tauschen kann. Schlechte Wechselkurse, Umtauschgebühren oder auch Betrüger - wer sich nicht im Vorfeld informiert, der wird mitunter teure Fehler begehen.

 

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Wechselkurs beobachten

 

Zu Beginn geht es um die Frage nach dem Wechselkurs. In diesem Fall: Währungsrechner zur Hand nehmen. So bekommt man nicht nur schon daheim ein Gefühl für den Wert der jeweiligen Landeswährung, sondern kann mitunter auch schon Kursschwankungen beobachten und für sich zum Ergebnis kommen, zu welchem Zeitpunkt ein Währungstausch besonders vielversprechend ist. Dies liegt an der Volatilität der Devisenmärkte. Heute kann der Kurs einer Währung - und das mehrmals am Tag - um 5 bis 10 Prozent steigen oder auch fallen. Jedoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass es sehr wohl auch Länder gibt, die eine derart schwache Währung haben, dass die Bargeldgeschäfte fast immer nur in Fremdwährungen durchgeführt werden. Das heißt, der Euro oder der US Dollar sind hier gern gesehene Devisen, mit denen auch zu recht attraktiven Kursen bezahlt werden kann.

 

Noch daheim oder erst vor Ort Geld tauschen?

 

Wer seinen Urlaub in einem exotischen Land verbringt, der sollte noch zu Hause ein wenig Bargeld tauschen lassen. Wer lieber erst vor Ort etwas Bargeld tauschen will, weil man den Taxifahrer bezahlen muss, der einem zum Hotel bringt, sollte hingegen schon am Flughafen Ausschau nach einer Wechselstube mit einem akzeptablen Kurs halten. In der Regel sind die Wechselbüros, die sich am Flughafen finden, die wohl beste Alternative - eine große Nachfrage und eine große Konkurrenz sorgen am Ende dafür, dass es die besten Kurse gibt. Die Regel, dass bei einer starken Währung noch im Heimatland getauscht werden sollte, gilt übrigens nicht mehr. Schlussendlich hat nämlich die Internationalisierung der Finanzmärkte dafür gesorgt, dass vor Ort immer ein vergleichbarer oder auch sogar günstigerer Kurs angeboten wird.

 

Schlussendlich hat die Sparkasse am Eck keinen Grund, US Dollar, Schweizer Franken oder auch britische Pfund in größeren Mengen vorrätig zu haben - und weil das eben nicht der Fall ist, wird der Umtauschservice auch mit entsprechend hohen Gebühren belastet. Das heißt: Vorab sollte man nur dann Geld wechseln, wenn man weiß (oder zumindest die Befürchtung hat), dass es vor Ort - etwa am zu kleinen Flughafen - keine Wechselstube gibt, jedoch sofort Bargeld in der jeweiligen Landeswährung benötigt wird. Eine Alternative: Kreditkarte nutzen. Mitunter kann auch mit der Kreditkarte in der jeweiligen Landeswährung Geld behoben werden.

 

Sollte man die Wechselstube der Bank vorziehen?

 

In der Regel können Währungen bei jeder Bank mit einem Privatkundengeschäft getauscht werden. Hier darf man zumindest sicher sein, einen akzeptablen Kurs zu bekommen. Zudem erhält man auch einen offiziellen Beleg, auf dem alles ganz klar ersichtlich ist, welcher Betrag zu welchem Kurs getauscht wurde. Jedoch muss an dieser Stelle aber auch erwähnt werden, dass sich nicht jede im Ausland befindliche Bank auf das Tauschgeschäft spezialisiert hat. Vor allem dann, wenn es eine kleinere Bank in einem exotischen Land ist, sind mitunter schlechte Wechselkurse ein Hinweis, dass man das Tauschgeschäft gar nicht anbieten möchte - oder etwa durchführen kann. Hier kann wieder auf spezialisierte Wechselstuben verwiesen werden, die es fast in jeder größeren Stadt gibt. Wer etwas Zeit aufwendet und die Wechselstuben miteinander vergleicht, der wird am Ende auch den besten Kurs finden. Eine Möglichkeit, die nur bedingt empfohlen werden kann, ist der Wechselservice vom Hotel. Nur selten gibt es hier einen attraktiven Kurs, dafür jedoch oftmals hohe Gebühren, sodass der Währungstausch garantiert zum Minusgeschäft wird.

 

Wenn Privatpersonen plötzlich zur Wechselstube werden

 

Niemals Geld bei Privatpersonen wechseln! In der Regel handelt es sich immer um Betrüger, die ausschließlich mit Falschgeld handeln. Auch dann, wenn die Privatperson einen guten Kurs anbietet und vertrauenswürdig wirkt, heißt es: Finger weg!

 

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