Immer mehr Menschen der Saalestadt in finanziellen Nöten

Finanzen | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Die Menschen in Halle haben laut einer Umfrage immer mehr mit den steigenden Kosten im Alltag zu kämpfen. So betrifft es vor allem Kinder, bei denen die Armutsquote so hoch ist wie einer keiner anderen Stadt in Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Thüringen. Fast jedes dritte Kind wächst in einer armutsgefährdeten Familie auf. Die Kosten für die Lebenserhaltungskosten übersteigen oftmals die finanziellen Mittel für eine Familie mit Kindern in der Stadt an der Saale.

 

Demnach liegen die Probleme in einer Verschuldung oder einem schlichtweg nicht ausreichenden Budget, um alle Kosten für die Miete, die Energieversorgung und Telekommunikationskosten zu decken. Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander, so dass es schwierig geworden ist eine neue Wohnung zu finden, wenn die finanziellen Zahlen keine positive Sprache auf dem Immobilienmarkt sprechen. Hier sind besonders Familien betroffen. Heute schon zum Lebensstandard zählende Annehmlichkeiten wie ein Handyvertrag und ein eigenes Bankkonto sind für viele Menschen in Halle in weite Ferne gerückt. Im Nachfolgenden erhalten Sie einen Überblick von den Auswirkungen der Armutskrise in Halle.

 



Gewöhnliche Annehmlichkeiten des Alltags sind purer Luxus geworden

Die Zahl der armutsgefährdeten Menschen in Halle sind schockierend. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung unterhält sich am Existenzminimum. Normale Dinge des Alltags wie ein Bankkonto oder ein Handyvertrag sind aufgrund einer hohen Verschuldung aussichtslos. Wie auf diesem Ratgeberportal nachzulesen ist, lässt sich allerdings auch Handyvertrag trotz Schufa-Eintrag abschließen. Auch lassen sich Bankkonten auf entsprechenden Plattformen in wenigen Minuten einrichten. Die Möglichkeiten die alltäglichen Dinge des Alltags zu nutzen, sind auch trotz einer negativen Bonität vorhanden. So greifen immer Menschen auf Angebote im World Wide Web zurück, um den normalen Lebensstandard wiederherzustellen.

Ein Drittel aller Kinder in armutsgefährdeten Familien

Fast jedes Dritte Kind ist laut Zahlen aus dem Jahr 2015 von einer Armut bedroht. Die schlechte Wirtschaftslage in der Region ist mitverantwortlich für die Misere in Halle. Eltern haben Probleme die Grundausstattung für die Schule zu zahlen. Die steigenden Kosten übersteigen das Familienbudget, so dass viele Menschen einen Kredit in Anspruch nehmen. So ist auch die Zahl der Kreditnehmer in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die Schulausbildung ist Eltern in Halle wichtig, so dass viele Eltern sich einen finanziellen Spielraum für die Ausstattung der Schulkinder schaffen.

 

 



Geringes kostenlosen Freizeitangebot in Halle

Das kostenlose Freizeitangebot in Halle ist so schlecht wie nie zuvor. Darunter haben vor allem Kinder zu leiden. Kinder haben keine Möglichkeit auf eine Unterstützung auf kommunaler Ebene heißt es in einem Stadtbericht. So müssen viele Eltern für die Freizeitgestaltung der Sprösslinge tief in die Tasche greifen. Auch jetzt in den Sommerferien gibt es nur sehr wenige Angebote für die Kinder, welche wirklich kostenlos sind.

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