Immer mehr auf Hanf basierende Produkte in den Regalen

Handel | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Zunehmend gelangen auf Hanf basierende Produkte in die Regale und nicht nur für die Verbraucher in Halle stellt sich die Frage, ob diese Artikel unbedenklich sind und welche Vorteile für den Kunden tatsächlich bestehen. Gleichermaßen wird in diesem Zusammenhang immer wieder die Abkürzung CBD verwandt, die aber nur den Wenigsten geläufig ist. Doch handelt es sich hierbei um dasselbe oder gibt es Unterschiede?

Hanfsamen als Grundlage für Hanfprodukte

In den sogenannten Hanfprodukten werden lediglich Bestandteile von selektiv gezüchteten Cannabispflanzen eingesetzt, die vor diesem Hintergrund auch als Industriehanf bezeichnet werden. Die Samen dieser Pflanzen sind in einer harten Hülse untergebracht und gehören streng genommen zu den Nüssen. Durch einen Pressvorgang gewinnen die Hersteller aus Hanfsamen das Hanföl, oftmals auch als Hanfnussöl tituliert, welches die Grundlage für viele Hanfprodukte darstellt. Die wachsende Verbreitung ist insbesondere den enthaltenen Nährstoffen zuzuschreiben, die dem Samen sogar die Bezeichnung Superfood zukommen lässt. Exemplarisch sind Kalium, Calcium, Eisen, Omega-3-Fettsäuren und Magnesium sowie die Vitamine A, B, C, D und E zu nennen. Dabei enthalten Hanfsamen im Gegensatz zu dem Harz der Hanfpflanze keine erwähnenswerten Mengen an Tetrahydrocannabinol (THC) und entwickeln demnach keine psychoaktive Wirkung. Aufgrund des Fettsäurespektrums gilt das Öl als hochwertiges Pflanzenöl und findet daher in der Küche seinen Einsatz. Die wertvollen Omega-3-Fettsäuren können mitunter einen Beitrag zur Stärkung der Psyche leisten. Doch auch in der Kosmetikindustrie stellt Hanföl für Massageöle, Salben und Cremes einen wesentlichen Bestandteil dar.

Vielschichtige Wirkungsweise von CBD

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol und entwickelt gleichermaßen keine psychoaktive Wirkung. Es wird vorwiegend aus den Blüten der Hanfpflanze gewonnen. Im Gegensatz zu Produkten aus Hanfsamen wird allerdings eine physiologische Wirkung erzeugt. Cannabidiol wird eine schmerzstillende, beruhigende, antipsychotische sowie angstlösende Wirkungsweise zugeschrieben. Die klinischen Studien kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass CBD die autoimmunen Entzündungsvorgänge bei Diabetes Typ 1 reduziert. Die Eigenschaften werden bei diversen Medikamenten zunutze gemacht. Beispielsweise findet Cannabidiol bei Arzneimitteln für bestimmte Epilepsieformen beim Kind seinen Einsatz. Die Wechselwirkung von CBD mit anderen Stoffen erweitert die denkbaren Einsatzmöglichkeiten. So offenbarte eine Studie, dass die Verbindung von Koffein und CBD potenziell einen Gedächtnisverlust verhindern kann. Da Cannabinoide den körpereigenen Endocannabinoiden äußerst ähnlich sind, werden sie zeitnah und ohne hemmende Abwehrmechanismen vom Organismus aufgenommen. Diese Ähnlichkeit mit originären Körperstoffen dürfte mitverantwortlich dafür sein, dass verschiedene Studien dem CBD eine höhere Sicherheit zuschreiben als vielen rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Positive Effekte ohne Rauschzustand und Komplikationen

Im Endergebnis sind bei Hanfsamen und bei CBD positive Effekte zu beobachten, die ohne Rauschzustand und unangenehme Nebenwirkungen auskommen. Auf www.cibdol.de/CBD-encyklopadie/hanfoel werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen CBD-Öl und Hanföl ausführlicher dargestellt. Zudem werden Hinweise zum Erwerb von qualitativ hochwertigen Ölen gegeben, um dem Kauf von verunreinigten Produkten vorzubeugen. Doch nicht nur bei Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten und in der Kosmetikindustrie finden Bestandteile der Hanfpflanze ihre Verwendung. Die gute ökologische Bilanz führt auch zu einem Einsatz in der Bekleidungsindustrie. Neben unzähligen Kleidungsstücken werden aus den Hanffasern sogar Taschen und Rucksäcke hergestellt. Da die Hanffasern bis zu 30 % ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen können, können die Kleidungsstücke länger ohne Geruchsbelästigung getragen werden. Die Hanfpflanze entpuppt sich als Allrounder, der gedanklich von dem Drogenbegriff getrennt werden sollte.

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