Die unterschiedlichen Handelsstrategien mit Aktien, Währungen und Kryptowährungen

Finanzen | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Der Finanzmarkt boomt. Es ist aktuell einfacher als jemals zuvor, ein aktiver Teil des Marktes zu werden, mehrere Produkte zu handeln und erfolgreiche Trades zu setzen. Auch das Angebot der online Broker kann sich sehen lassen. Eine Trading Plattform ist ein umfangreiches Portal, welches aktuelle Nachrichten aus den Bereichen der Politik, Wirtschaft und Soziales anbietet, unzählige Handelsprodukte verwaltet sowie Erklärungen von Finanzexperten bietet, wie man erfolgreich handelt, die Analysetools einsetzt und deren Ergebnisse interpretiert.

Nun bieten einige online Broker auch den Handel mit Kryptowährungen an. Die neuste Innovation auf dem Finanzmarkt hat seit Anbeginn im Jahr 2009 für großes Aufsehen in der Wirtschaftswelt gesorgt. Auch der Handel mit den Kryptowährungen ist erfrischend abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten. Wie der Handel mit den digitalen Währungen funktioniert, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zu dem Handel mit Aktien oder anderen Währungen gibt, wird im folgenden Artikel erklärt.

 

Der Handel mit Aktien

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches von einem Unternehmen ausgegeben wird, um neue liquide Mittel zu schaffen. Das geschieht durch den Verkauf der Aktien zu einem bestimmten Preis. Die Einnahmen stehen dem Unternehmen zur Verfügung, wodurch es neue Innovationen und Investition tätigen kann. Der Halter einer Aktie hat durch den Kauf ein Anrecht auf eine Gewinnbeteiligung. Der Gewinn entsteht durch Dividenden, Zinsen und realisierte Gewinne des Unternehmens. Durch die gemachten Gewinne des Unternehmens am Markt steigt der Wert des Unternehmens sowie dessen Aktien. Als Halter des Wertpapiers kann man dann entweder auf eine weitere Zunahme des Werts warten oder die Aktie gewinnbringend an andere Marktteilnehmer zu verkaufen. Es ist natürlich auch möglich, dass der Wert der Aktie fällt. Dann kann es sogar so weit gehen, dass nicht nur das eingesetzte Geld verloren wird, sondern noch weiter Minus gemacht wird. Der Handel mit Aktien ist in der Regel längerfristig und durchaus auch risikoreich, da sich der Wert einer Aktie oftmals nur sehr gering bewegt. Es ist für den großen Teil der Aktienhalter mehr eine Langzeitinvestition und nur ein Teil handelt sie mit einem permanenten Kauf und gewinnbringenden Verkauf. Außerdem ist der Kauf einer Aktie mit einigen Rechten und Pflichten verbunden, denn als Halter einer Aktie hat man auch ein Mitspracherecht im Unternehmen, dessen Ziele und Aktivitäten.

 

Der Handel mit Währungen

Der Foreign Exchange Markt ist der Handel mit Währungen, besser gesagt, der Handel mit Währungspaaren. Das Prinzip ist von der Tauschbörse bekannt, wenn man auf Reisen den Euro gegen eine andere Währung wechselt. Der Handel basiert auf einem Kurs. Dieser Kurs ist die auch Grundlage für den Handel mit Währungen. Der große Unterschied zum Aktienmarkt ist, dass man auch von fallenden Kursen profitieren kann. Man kann auf einen ansteigenden Kurs als auch auf abfallende Kurse Optionen auswählen, welche als Call oder Put Optionen bezeichnet werden. Ein weiterer Unterschied ist, dass man keine Währung kauft, wie man sich beispielsweise eine Aktie kauft, sondern man setzt nur auf die Entwicklungen des Kurses im Chart. Wählt man eine Call Option aus und der Kurs steigt bis zum Ende der Handelsoption wirklich an, wird die Rendite erwirtschaftet. Falls die Option aus dem Geld ausläuft, also sich die Prognose auf die Kursentwicklung nicht bewahrheitet, ist das eingesetzte Geld verloren. Der Handel mit Währungen mit dem Finanzderivat der binären Optionen ist nicht nur aufgrund der simplen Erklärung so beliebt, sondern weil die Zeitrahmen sehr kurz sind. In der Regel bieten die Broker 60 Sekunden Trades an, welche trotz der kurzen Laufzeit Renditen von bis zu 95 Prozent anbieten. Damit kann man unter Umständen innerhalb weniger Minuten mehrere Gewinne im vierstelligen Bereich erwirtschaften.

 

Der Handel mit Kryptowährungen

Der Handel mit Kryptowährungen ist vielfältiger, als der Handel mit Währungen oder die Investition in eine Aktie, da die digitalen Währungen beides ermöglichen. Es ist, beispielsweise mit dem Bitcoin möglich, einzelne Anteile oder ganze Coins zu kaufen und auf eine Wertsteigerung zu hoffen, oder man setzt auf die Kursbewegungen. Beides hat gewisse Vorteile. Der Handel auf die Kursentwicklungen ist schneller, simpler und etwas risikofreier. Man kann die gleichen Zeitrahmen auswählen wie mit normalen Währungen. Somit kann man innerhalb weniger Minuten mehrere Optionen auf ansteigende oder abfallende Kurse setzen und falls die Optionen schlecht ausgehen ist „nur“ das eingesetzte Geld verloren. Der Vorteil beim Kauf einer Kryptowährung ist, dass die Renditen um einiges höher sind. Als Paradebeispiel startete bei Bitcoin im Jahr 2009 auch erst mit wenigen Cents, dann wurden es ganze, dann hunderte und dann tausende Dollar. Die Rendite der frühen Investition, als der Wert der ersten Kryptowährung noch bei wenigen Dollar lag, rentiert sich selbst heute noch, obwohl der Wert aktuellen nur noch bei etwa 6.500 Dollar liegt. Die Erwartung von hohen Renditen kann aber auch nach hinten losgehen. Am Höhepunkte kostete ein Bitcoin knapp 20.000 US Dollar. Wer zu diesem Zeitpunkt einstieg und auf einen weiteren Anstieg des Werts spekulierte, wurde mehr als enttäuscht.

 

Die Bewertung der Risiken am Finanzmarkt

Die hier genannten Finanzprodukte weisen allesamt unterschiedliche Vor- und Nachteile auf. Es gibt noch zahlreiche Differenzen zwischen dem Kauf einer Aktie und einer Kryptowährung. Was aber bei allen Handelsmöglichkeiten gleich ist, ist die Notwendigkeit der Risikobewertung. Möchte man Aktionär eines global agierenden Unternehmen werden, muss man das Unternehmen, dessen Konkurrenz sowie das Potenzial des gesamten Marktes analysieren. Möchte man mit Währungen oder Kryptowährungen handeln, ist es wichtig, die Einflüsse aus der Politik und Wirtschaftswelt auf die einzelnen Währungen zu kennen und einschätzen zu können. Der Handel am Finanzmarkt weist immer und zu jeder Zeit ein gewisses Risiko auf. Allerdings ist es möglich, durch eine umfangreiche Analyse des Marktes das Risiko zu bewerten. Dabei helfen auch die technischen Analysetools. Diese analysieren voll und ganz automatisiert den Kurs eines Finanzprodukt sowie die äußeren Einflüsse und geben Trends für die Zukunft an. Als Trader muss man dann nur noch in der Lage sein, die Ergebnisse der Tools richtig interpretieren zu können. Falls man am Finanzmarkt aktiv werden möchte und mit Aktien, Forex als auch Kryptowährungen traden möchte, ist der erste Schritt die Erstellung eines Benutzerkontos bei einem seriösen online Broker mit Lizenz.

 

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