Nervenkitzel auf der Rodelbahn

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von hallelife.de | Redaktion

Tipp zum Wochenende

Die Wetterfrösche machen für das Monatsende doch noch Hoffnung auf Schnee! Da können Sie es sich in Ihrem behaglichen Wohnzimmer mal so richtig gemütlich machen. Oder Sie genießen die weiße Pracht aktiv und in vollen Zügen. Zum Beispiel mit einer tollen Rodeltour, so der Tipp der Experten für das Wochenende.

Welcher Schlitten ist der richtige?

Der klassischen Schlitten aus Holz mit zwei Kufen und einem starr gebauten Rahmengestell ist für die ganze Familien der ideale Begleiter auf dem verschneiten Hang. Gesteuert wird das Gefährt durch einseitiges Bremsen mit dem Fuß. Das haben Erwachsene und größere Kinder schnell heraus. Sogenannte Tourenrodel haben schräge Flachkufen und eignen sich für längere Touren durch das Gebirge. Bei manchen Modellen sind die Kufen gummigelagert. Das ermöglicht ein Lenken ohne einseitiges Bremsen. Diese Technik erfordert ein klein wenig Übung. Sportrodel sind die Rennpferde unter den Schlitten. Mit einem Kufen-Neigungswinkel von 25 Grad und geschliffenen Rodelschienen können geübte Rodelfans selbst auf Eisplatten mit hoher Geschwindigkeit fahren und lenken. Soviel Sportlichkeit hat allerdings ihren Preis: Vernünftige Sportrodel kosten schnell mehrere hundert Euro.

Neben den bekannten Schlitten und Rodeln aus Holz finden sich auch immer häufiger Kunststoffrodel und Mini-Bobs auf den Pisten und Hängen. Sie sind meist leicht zu handhaben und bieten auch auf widrigem Untergrund Fahrspaß für die ganze Familie. Angelehnt an die Abfahrt auf prall aufgeblasenen Autoreifen sind sogenannte Luftschlitten. Genau das Richtige für Hobby-Rodler, die sich mit dem Steuern ihres Schlittens nicht aufhalten wollen. Für welchen Schlitten oder Rodel Sie sich auch entscheiden: Wichtig sind in jedem Fall atmungsaktive warme Kleidung, wasserfeste Handschuhe, Helm und feste Schuhe. Unter Umständen empfiehlt sich auch das Tragen einer Skibrille.

Checkliste für Ihre Sicherheit

Anders als beim Skifahren besteht beim Rodeln keine besonders hohe Verletzungsgefahr, wenn man einige Grundregeln beachtet.

• Prägen Sie sich den Verlauf der Rodelbahn beim Aufstieg gut ein.
• Können Ihnen beim Aufstieg andere Rodler entgegenkommen? Dann ist Vorsicht geboten! Kinder gehören an die Hand, Hunde an die Leine.
• Der Aufstieg ist auf der Innenseite einer Kurve sicherer.
• Nicht in Kurven stehen bleiben.
• Bei der Abfahrt auf ansteigende Rodler achten.
• Immer bremsbereit sein!
• Halten Sie immer genügend Abstand zum vorausfahrenden Schlitten.
• Bei einem Sturz die Rodelbahn nach Möglichkeit sofort freimachen.

Und noch ein Tipp der Experten: Alkohol und Rodeln sind eine ganz schlechte Mischung! Sie erhöhen unter Alkoholeinfluss nicht nur die Chancen, sich zu verletzen. Sie gefährden auch andere Freizeitsportler. Wenn Sie mit zu viel Alkohol im Blut einen Unfall verursachen, verlieren Sie unter Umständen auch Ihren Versicherungsschutz und müssen für etwaige Schäden selbst aufkommen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

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