„Singe, werthes Elb-Athen“ – Zur Musik an der Wittenberger Universität

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Musik hinterfragt | Veranstaltung

Die Stiftung Händel-Haus lädt am 3. Mai 2017, um 19.30 Uhr, zu einem Vortrag der beliebten populärwissenschaftlichen Reihe „Musik hinterfragt“ in das Romanische Gewölbe des Händel-Hauses ein. „,Singe, werthes Elb-Athen‘ – Zur Musik an der Wittenberger Universität vom 16. bis zum 18. Jahrhundert“ heißt das Thema an diesem Mittwoch.

„Singe, werthes Elb-Athen“ – Zur Musik an der Wittenberger Universität

Anlässlich des Reformationsjubiläums wird der Vortrag die Musik am Wirkungsort Martin Luthers, der Universität Wittenberg, in den Blick nehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Aspekte: das gesellige studentische Musizieren, die Musik als universitäres Lehrfach und die Funktion der Musik in den akademischen Festen der Leucorea. Zwischen der akademischen und der städtischen Musik bestanden enge Vernetzungen: Studenten bestritten im 16. Jahrhundert als Sänger die gottesdienstliche Musik der Schlosskirche, während die Kantoren der Stadtkirche im 17. und 18. Jahrhundert Studenten musikalisch unterwiesen. Daher soll auch die städtische Wittenberger Musikgeschichte, insbesondere des 17. und 18. Jahrhunderts, mit bisher weit-gehend unbekannten Quellen und Namen vorgestellt werden.

Cordula Timm-Hartmann ist freiberufliche Musikwissenschaftlerin und Kuratorin verschiedener musik- und kulturgeschichtlicher Ausstellungen, wie zum Beispiel der 2016 im Stadtmuseum und in der Musikbibliothek präsentierten Ausstellung zum 900-jährigen Bestehen des hallischen Stadtsingechores. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Musikgeschichte Halles, Wittenbergs und Mitteldeutschlands.

Mittwoch, 3. Mai 2017, 19.30 Uhr, Romanisches Gewölbe im Händel-Haus

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Die Vorträge der Reihe „Musik hinterfragt“ werden vom Freundes- und Förderkreis des Händel-Hauses zu Halle e. V. freundlicherweise unterstützt.

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