Krokoseum - Begeisterung für Wissenschaft früh wecken durch internationalen Workshop

Franckesche Stiftungen | Veranstaltung
von Sabine Majetic

Wir brauchen Energie, damit es uns im Winter warm ist, wir im Dunkeln das Licht anmachen oder Wasser kochen können. Derzeit stammt die meiste Energie aus Kohle, Öl oder Gas, die wir unter Ausstoß von CO2 verbrennen. Nicht einmal 1 % der Energie wird aus Sonnenlicht gewonnen. Dabei enthält die Sonne schier unerschöpfliche Mengen an Energie. Eine Solarzelle kann diese Energiemenge anzapfen, ganz ohne CO2 zu produzieren. Leider ist es technisch nicht einfach, gut funktionierende Solarzellen herzustellen. Oder ist es doch kinderleicht? In einem Workshop der Global Young Academy im Krokoseum zeigen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundschulkindern, wie eine Solarzelle aus haushaltsüblichen Materialien hergestellt werden kann.

 

  • Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt kommen im Rahmen der „International Conference of Young Scientists“ 2019 auch ans Krokoseum

  • Wie wird aus Licht Energie gewonnen? Kinder bauen aus Alltagsmaterialien eine funktionstüchtige Solarzelle und bereisen den Planeten „Mundian“

  • Anmeldungen bis zum 24. April 2019 unter krokoseum@francke-halle.de oder 0345 2127575 

 

MONTAG, 29. APRIL 2019 | 14.30 UHR BIS 17.30 UHR | KOSTENFREI | KINDERKREATIVZENTRUM KROKOSEUM IM HISTORISCHEN WAISENHAUS

 

Wir brauchen Energie, damit es uns im Winter warm ist, wir im Dunkeln das Licht anmachen oder Wasser kochen können. Derzeit stammt die meiste Energie aus Kohle, Öl oder Gas, die wir unter Ausstoß von CO2 verbrennen. Nicht einmal 1 % der Energie wird aus Sonnenlicht gewonnen. Dabei enthält die Sonne schier unerschöpfliche Mengen an Energie. Eine Solarzelle kann diese Energiemenge anzapfen, ganz ohne CO2 zu produzieren. Leider ist es technisch nicht einfach, gut funktionierende Solarzellen herzustellen. Oder ist es doch kinderleicht? In einem Workshop der Global Young Academy im Krokoseum zeigen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundschulkindern, wie eine Solarzelle aus haushaltsüblichen Materialien hergestellt werden kann.

Im Rahmen der Jahresversammlung und „International Conference of Young Scientists“ 2019 der Global Young Academy (GYA) kommen über 150 exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt nach Halle. Am Vortag der Jahresversammlung veranstaltet eine kleine Gruppe von GYA-Mitgliedern ein Bildungsangebot für Grundschulkinder am Krokoseum der Franckeschen Stiftungen. Das Krokoseum mit seinen museumspädagogischen Angeboten und einem kreativen Nachmittagsprogramm ist für Kinder ein idealer Ort zum Entdecken, Staunen und Ausprobieren. Mit internationaler Unterstützung wird einen Nachmittag lang die Lust auf Naturwissenschaften geweckt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 24. April möglich. Der Workshop ist in zwei Teile unterteilt:

 

Teil 1: Wie entsteht Energie und wie kann sie aus Licht gewonnen werden?

Der Workshop will den Kindern die sogenannte Farbstoffsolarzelle zeigen, die aus haushaltsüblichen Materialien besteht. Sie verwendet Farbstoffe, wie sie zum Beispiel in Beeren vorkommen. Licht kommt am Farbstoff an und kann dann in Elektrizität umgewandelt werden. Die produzierte Elektrizität kann anschließend ein Gerät betreiben, z. B. eine kleine Lampe. Dazu ist einiges an Bastelarbeit erforderlich, da die Solarzelle aus vielen verschiedenen Schichten besteht, die viele verschiedene Aufgaben erfüllen. Es ist so ähnlich wie ein Puzzle. Damit es funktioniert müssen alle Teile ineinandergreifen und passen.

 

Teil 2: Expedition Mundus

Expedition Mundus, ein forschungsbasiertes Wissenschaftsspiel, wurde entwickelt, um Kindern das Leben eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin näher zu bringen. Die Kinder formulieren im Spielverlauf ihre eigenen Hypothesen, die anschließend mit vorherigen Beobachtungen untersucht und überprüft werden. Die Kinder erhalten Fragekarten zum fiktiven Planeten Mundian, die sie mithilfe von Informationspostern lösen. In Teams wird der Planet erforscht und nach richtigen Antworten gesucht.

 

Über die Global Young Academy

Die Global Young Academy (GYA) wurde 2010 als selbstorganisierte Akademie mit dem Ziel gegründet, die Stimme junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit zu stärken. Sie ist bestrebt, die Wissenschaftslücke zwischen entwickelten und Entwicklungsländern zu verringern und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenzubringen, um am internationalen und interdisziplinären Dialog teilzunehmen. Die GYA bringt Menschen aus allen Regionen der Welt zusammen und möchte so die Rolle der Wissenschaft in globalen Entscheidungsprozessen stärken. GYA-Mitglieder werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihres Engagements über ihre Disziplinen hinaus ausgewählt. Derzeit besteht die GYA aus 200 Mitgliedern und 216 Alumni aus über 83 Ländern. Die GYA hat ihren Sitz an der Deutschen Nationalakademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle.

 

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