Die Rosetta-Mission

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Europäisches Kulturzentrum | Veranstaltung

Das Europäische Kulturzentrum Plötz lud am 10. Juni 2017 zu einer Vortragsveranstaltung „Die Rosetta-Mission. En Beispiel hoch entwickelter europäischer Raumfahrttechnologie“. Professor Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Roland Strietzel, Sohland Spree, erklärte den Gästen dieses hochwissenschaftliche Projekt der europäischen Weltraumorganisation ESA, verständlich für jedermann.

Die Rosetta-Mission

Ziel dieser Mission war, die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems zu erforschen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, einen Kometen, untersucht. Die Mission bestand aus einem Orbiter namens Rosetta und der Landeeinheit Philae. Die Sonde startete am 2. März 2004 und benötigte zehn Jahre, um mit dem Schwung einiger Planeten 6,4 Milliarden Kilometer zurückzulegen und den Orbit des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko am 06. August 2014 zu erreichen. Die Landung auf dem Kometen erfolgte am 12. November 2014. Zwei Jahre wurden wissenschaftliche Daten auf dem Kometen erhoben. Am 27. Juli 2016 wurde die Kommunikationseinheit des Orbiters mit dem Lander Philae abgeschaltet und die Mission endete am 30. September 2016.

Mit der Rosetta-Mission war die erste Kometenlandung gelungen, doch nur nicht ganz wie geplant. Der Roboter setzte falsch auf – was jedoch bedeutende Erkenntnisse erst möglich machte. Professor Roland Strietzel erklärte diese komplizierte Mission für Laien verständlich auch an Hand von Fotos.

Professor Michael Legotsky, Leipzig, umrahmte die Vortragsveranstaltung musikalisch mit Werken von Ludwig van Beethoven, Sergei Rachmaninow, Edvard Grieg und Franz Liszt.

Anschließend bat das Europäische Kulturzentrum Plötz zu einem kleinen Empfang.

Europäisches Kulturzentrum Plötz

Alte Schulstraße 1 (vorm. Dorfplatz 6)

06193 Wettin-Löbejün, OT Plötz

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