Giebichensteiner Filmnächte starten mit Musik auf der Oberburg

Stadtmuseum Halle | Veranstaltung
von hallelife.de | Redaktion

Am 31. Juli 2020 beginnen um 20 Uhr die 6. Giebichensteiner Sommerfilmnächte. Livemusik mit Townsfolk und Volkhard Brock. Motto: „Humor in allen Lebensfragen“; Nach Voting läuft der entweder Josef Hader: „Wilde Maus“ oder Gennaro Nunziante: „Der Vollposten“.

Auch in diesem Jahr lädt das Stadtmuseum Halle wieder zu Sommerfilmnächten auf die Oberburg Giebichenstein ein. Erstmals beginnt jede Filmnacht um 20:00 Uhr mit Livemusik und läuft unter einem speziellen Motto.

 

Wunschfilmwahl 

Das Voting zur ersten Filmnacht 2020 erfolgt unter dem Motto „Humor in allen Lebensfragen.“ Zur Auswahl stehen unter https://stadtmuseumhalle.de/giebichensteiner-sommerfilmnaechte/ Josef Hader: „Wilde Maus“ oder Gennaro Nunziante: „Der Vollposten“. Welcher Film gezeigt wird, entscheidet sich durch Voting. Es endet am jeweiligen Abend um 18 Uhr. Verraten wird der Gewinnerfilm erst nach dem Konzert – kurz vor dem Start der „Filmrolle“.

 

Musik zur ersten Filmnacht

Die erste Giebichensteiner Sommerfilmnacht beginnt musikalisch mit Irish Folk von „Townsfolk“ und Volkhard Brock. Der 1959 geborene Musiker und Entertainer erlernte am Konservatorium Georg Friedrich Händel Flöte und Klarinette. Bald darauf beschäftigte er sich mit dem Gitarrenspiel und später – in der DDR-weit bekannten Folk und Liedtheater-Gruppe „Notentritt“ – mit Saxophon, Tinwhistle, Dudelsack, Mandoline sowie den Segnungen der Irish-Folk-Musik. In den 90-er Jahren war er als Klarinettist, Saxophonist und zweiter Frontman der Hans-Prozell‘s Sessionband (Halles Jazzkabarett) erfolgreich. Seit einigen Jahren ist er auch als Holzbläser beim beliebten halleschen Weihnachtssingen im Steintor zu hören.

Eigens für dieses Konzert wird er noch tonkräftig unterstützt von Steffen Knaul, dem Exfiddler der bekannten Folk’n Beat Band „The Aberlour’s“. Seine Art, die Violine zu spielen, könnte nicht besser zu dieser Musik passen könnte. Dazu gesellt sich noch der Weltmusik-Gitarrist Christian Stefan.

 

Der erste Wunschfilm 2020  

Zum Voting steht mit Josef Haders „Wilde Maus“ (Österreich, Deutschland 2016) ein Film über nächtliche Rachefeldzüge eines einst etablierten, dann entlassenen Musikkritikers gegen seinen ehemaligen Chef. Als zweiter Film geht an diesem Abend Gennaro Nunziante mit „Der Vollposten“ (Italien, 2016) ins Rennen. Ein Landesbediensteter und renitenter Faulpelz wird in Folge einer Verwaltungsreform an die abgelegensten Orte versetzt und beginnt im Angesicht einer reizenden Forscherin in einer Nordpolstation seine Gewohnheiten in Frage zu stellen.

 

Die zweite Sommerfilmnacht am Samstag, dem 1. August

Nach dem Konzertauftritt von „Brock´s Wing Klapp (Beginn 20 Uhr), steht am Samstag, dem 1. August der Gewinnerfilm zum Thema „Verbotene DEFA-Filme“ auf dem Programm.

 

Musik am Samstag auf der Oberburg

Der bekannte Musikentertainer Volkhard Brock beehrt die Spielstätte auch am zweiten Abend mit einem Konzert. Im Jahr 2000 gründete er sein eigenes „Bonsai-Swing-Ensemble“ unter dem Namen „Brock’s Wing Klapp“. In wechselnden Besetzungen von Solo bis Quartett werden die Klassiker des Swing, Dixieland, alten Schlagern, Rock'n Roll oder Rhythm & Blues wohlfeil gespielt, zelebriert oder parodiert.

 

Der zweite Sommernachts-Wunschfilm

Zur Filmauswahl stehen: Egon Günther „Wenn du groß bist, lieber Adam“ (1965) oder Kurt Maetzig: „Das Kaninchen bin ich“ (1965). Der erstgenannte „Verbotsfilm“ handelt vom kleinen Adam, der mit einer Zauberlampe entlarvte Lügner in die Lüfte schweben lassen kann. Die Befürchtung kommt auf, dass am Ende die ganze DDR in den Schwebezustand geraten könnte – ein poetisch überhöhtes Filmmärchen gegen kleinbürgerliche Verlogenheit von Funktionären und Parteibonzen.

Die weiter zur Auswahl stehende DEFA-Produktion ist eine verfilmte Literaturadaption des Romans von Manfred Bieler „Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich“. Das Verhältnis zwischen Maria und dem Richter, der ihren Bruder wegen „staatsgefährdender Hetze“ zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt hat wird zum Ausgangspunkt einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Sozialismus – insbesondere der Strafjustiz der DDR.

 

 

Kartenreservierung

Der Kartenpreis beträgt 15 Euro pro Person.

Kartenreservierung: unter www.stadtmuseumhalle.de oder telefonisch unter (0345) 221 30 30 oder (0345) 523 38 57, Vorverkauf: an der Kasse im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10 oder an der Kasse der Oberburg Giebichenstein, Restkarten an der Abendkasse   

 

Gastronomische Versorgung

Getränke und Imbissangebot

 

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass auf dem gesamten Gelände der Oberburg Giebichenstein die aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 und zum Schutz der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen gelten.

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