„Zarah 47“ im Europa-Rosarium Sangerhausen

Foto: Jens Schlüter
Mansfeld-Südharz | Veranstaltung
von hallelife.de | Redaktion

Am Samstag, den 23. November 2019, um 19.30 Uhr wird im Glashaus des Europa-Rosariums Sangerhausen dem Leben der Zarah Leander auf die Spur gegangen. Das Theater Eisleben ist dort mit der Inszenierung von Intendant Ulrich Fischer „Zarah 47“ zu Gast.

War sie russische Spionin? War sie ein Naziliebchen? 1942 verließ der Star die UFA und damit Deutschland. Zarah Leander kehrte nach Schweden zurück, wo sie wegen des erteilten Auftrittsverbots arbeitslos war. Die große Diva des deutschen Films der 30er, Anfang 40er Jahre, Repräsentantin von Goebbels Unterhaltungsindustrie, verfiel in eine tiefe Depression. Allein in ihrem schwedischen Landgut Lönö begeht sie am 15. März 1947 ihren 40. Geburtstag. Keine Glückwunschschreiben, keine Gratulanten, viele Erinnerungen und ihre Lieder.

In die Tradition des Theaters Eisleben gehört die Bespielung nicht nur der eigenen Bühnen, sondern auch die verschiedener Abstecherorte wie das Bestehornhaus in Aschersleben, das Salzlandtheater Staßfurt oder das Theater Bernburg. Neu in der Spielzeit 2019 | 20 ist die Kooperation mit der Rosenstadt Sangerhausen GmbH im Europa-Rosarium Sangerhausen. Drei Inszenierungen der Eisleber Bühnen werden im Laufe der Saison in der Rosenstadt zu erleben sein.

Im kommenden Jahr ist die Komödie „Bis dass Dein Tod uns scheidet“ am Freitag, den 7. Februar 2020, 19.30 Uhr ebenfalls im Glashaus zu Gast. Für die kleinen Theaterbesucher findet am Dienstag, den 2. Juni 2020, um 10.00 Uhr das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ statt.

Tickets für die Vorstellungen des Theaters Eisleben in Sangerhausen gibt es in der Tourist-Information Sangerhausen, Kaltenborner Weg 10 (im Bahnhof), 06526 Sangerhausen oder telefonisch unter 03464 19433.

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