Ministerpräsidenten protestieren gegen Entlassungen bei EDS

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von Tobias Fischer

Acht deutsche Ministerpräsidenten haben in einem gemeinsamen Schreiben an die Deutschlandzentrale von Hewlett-Packard appelliert, den geplanten massiven Stellenabbau bei dem HP-Tochterunternehmen Electronic Data Systems Operations Services GmbH (EDS) zu überdenken. Zu den Unterzeichnern gehört auch Ministerpräsident Prof. Dr

Ministerpräsidenten protestieren gegen Entlassungen bei EDS

Acht deutsche Ministerpräsidenten haben in einem gemeinsamen Schreiben an die Deutschlandzentrale von Hewlett-Packard appelliert, den geplanten massiven Stellenabbau bei dem HP-Tochterunternehmen Electronic Data Systems Operations Services GmbH (EDS) zu überdenken. Zu den Unterzeichnern gehört auch Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer. In dem Schreiben heißt es: "In der zur Zeit wirtschaftlich höchst schwierigen Situation sollte ein gesundes Unternehmen ein Eigeninteresse an Kontinuität und Bindung seiner Fachkräfte haben. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Leistungen Ihres Konzerns eine große und stabile Nachfrage in Deutschland finden -nicht zuletzt die Länder fragen bei HP jährlich Leistungen in Millionenhöhe ab -erscheint es sinnvoll, den Plan, Kapazitäten abzubauen, nochmals zu überprüfen."

Der Anbieter von Informationsdienstleistungen EDS wurde im Sommer 2008 von Hewlett-Packard übernommen. Obwohl EDS schwarze Zahlen schreibt und für das Geschäftsjahr 2008 sogar eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen kann, plant HP rund ein Drittel der Stellen seines Tochterunternehmens abzubauen. Davon wären in Deutschland rund 1.400 Mitarbeiter betroffen. Einigen Standorten droht die komplette Schließung, so auch dem Standort Leuna in Sachsen-Anhalt. Hier wären 35 Mitarbeiter betroffen.

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