Karambolage im Nebel - Zwei Tote und neun Verletzte

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Unfall | Umland
von Tobias Matussek

Nebel und Rauchschwaden behindern die Sicht - Autos und Lastwagen krachen auf der A 9 ineinander. Bei der Massenkarambolage sterben zwei Menschen, neun werden verletzt.

Karambolage im Nebel - Zwei Tote und neun Verletzte

Bei einer Massenkarambolage im dichten Nebel auf der Autobahn 9 sind am späten Dienstagabend zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt zwei Menschen ums Leben gekommen. Neun Menschen wurden verletzt, einige davon schwer. An dem Unfall zwischen Klein Marzehns und Niemegk (Potsdam-Mittelmark) waren nach Angaben der Polizei acht Lastwagen und 16 Autos beteiligt.

Verursacht wurde die Massenkarambolage vermutlich wegen starker Sichtbehinderungen. Auf der A 9 (Berlin-Leipzig) gab es dichten Nebel, außerdem soll Rauch von einer brennenden Lagerhalle in der Nähe bis auf die Autobahn gezogen sein. "Zum Unfallzeitpunkt lag die Sicht teilweise unter 20 Metern", sagte ein Polizeisprecher.

Seit Dienstagnachmittag hatte die Polizei Autofahrer immer wieder vor Nebel und Rauch auf der Autobahn gewarnt. Die A 9 war am Mittwochvormittag in Richtung Berlin nach wie vor gesperrt.

Der genaue Unfallhergang sei noch ungeklärt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen in Brandenburg/Havel. Einige Unfallopfer waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Identität der Toten und der Verletzten war noch unklar.

Die Autobahn Berlin-Leipzig wurde in der Nacht für etwa acht Stunden vollständig gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden laut Polizei erst am Vormittag beendet sein. Insgesamt waren in der Nacht bis zu 120 Polizisten, Feuerwehrleute und Experten des technischen Hilfswerks im Einsatz. Dutzende Feuerwehrleute waren zudem noch damit beschäftigt, den Brand einer Agrarhalle im nahe gelegenen Brück endgültig zu löschen.

Fast an der gleichen Stelle auf der A 9 hatte es erst am Montag einen Verkehrsunfall mit zwei Toten gegeben: Ein 44-jähriger Mann und seine vier Jahre alte Tochter waren mit dem Auto unter einen auf dem Standstreifen stehenden defekten Lastwagen geraten. Spekulationen, dass aber möglicherweise ein Suizid wegen eines Trennungsstreits dahinter steckte, wurden indes nicht bestätigt.

Eine Massenkarambolage mit mehr als 50 Autos hatte am Freitagabend auf der Autobahn 31 bei Münster drei Menschen das Leben gekostet. Zudem gab es zahlreiche Verletzte. Die Autobahn war länger als 24 Stunden in beide Richtungen gesperrt.

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