Preisträger im Kunstwettbewerb der Inhaftierten geehrt

Sachsen-Anhalt | Umland
von hallelife.de | Redaktion

Im Magdeburger Dom sind am Mittwoch die Preisträger des diesjährigen Kunstwettbewerbs der Inhaftierten ausgezeichnet  worden. Er stand unter dem Motto: „Das Wichtigste im Leben“.

Justizministerin Anne-Marie Keding sagte in ihrem Grußwort, der Wettbewerb zeige, wie unentbehrlich im Rahmen der Resozialisierung die Arbeit von Vereinen und Verbänden sei. Keding: „Die Gefangenen auf ein Leben nach der Haft vorzubereiten ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Es müssen viele Zahnräder ineinander greifen, um die Grundlage für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu legen. Der Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung und seine angeschlossenen Verbände sind hier wichtige Partner des Staates.“

Der Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung hat den Wettbewerb bereits zum 21. Mal organisiert. Es wurden Preise in drei Kategorien vergeben.

Der Preis für die beste technische Umsetzung ging an die JVA Halle für das Bild „Last Day on Earth“. Die beste inhaltliche Umsetzung des Mottos gelang in dem Werk „Entwicklung und Wachstum“ aus der Salus gGmbH Uchtspringe. Den Kreativitätspreis vergab die Jury an einen Inhaftierten aus der JVA Halle, Nebenstelle „Frohe Zukunft“, für „Heide und ihr Gläubiger.“ Insgesamt reichten 46 Inhaftierte 52 Kunstwerke ein.

Die Prämierung übernahmen die Vorsitzende des Landesverbandes, Anja Naumann, die Dozentin der Jugendkunstschule Viktoria Veil, der Präsident des Landesjustizprüfungsamtes Ralf Burgdorf und der Leiter des Puppentheaters Magdeburg Frank Bernhardt.

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