Wieder freie Fahrt in Aue

Sachsen-Anhalt | Umland
von hallelife.de | Redaktion

Nach gut einjähriger Bauzeit wird am Freitagnachmittag (24.05.) die Ortsdurchfahrt von Aue im Burgenlandkreis wieder für den Verkehr freigegeben. „Das Land Sachsen-Anhalt hat gut zwei Millionen Euro in den Ausbau der Straße investiert“, erklärte Verkehrsminister Thomas Webel vor der Freigabe. Die Landesstraße (L) 201 sei bis an die Thüringer Landesgrenze auf einer Länge von insgesamt gut zwei Kilometern umfangreich ertüchtigt worden.

Dabei wurde die Ortsdurchfahrt (rd. 450 m), einschließlich der Kreuzungen mit den Kreisstraßen (K) 2232 und K 2232, grundhaft ausgebaut. Auch Nebenanlagen, wie Gehwege und Grundstückszufahrten, wurden erneuert. Dafür hat die Gemeinde Molauer Land noch einmal 210.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die neue Straßenbeleuchtung sowie ein barrierefrei gestalteter Haltestellenbereich mit Buswendeschleife komplettieren das Vorhaben. An dem Bauvorhaben beteiligten sich aber auch der Landkreis (rd. 80.000 €) sowie die regionalen Wasser-/ Abwasserverbände (rd. 130.000 €), die im Zuge der Arbeiten ihre Leitungssysteme teilweise erneuert haben.

Die gut anderthalb Kilometer „freie“ Strecke bis zur Landesgrenze wurden ebenfalls umfangreich saniert, zum Teil grundhaft ausgebaut und verbreitert. Dabei sind Bankette, Durchlässe und der Straßengraben erneuert worden. Der Seidewitzer Bach fließt jetzt unter der Straße durch ein großes Rohr aus Stahlbeton (Durchlass). Die an dieser Stelle befindliche Brücke wurde abgerissen. Sämtliche Anbindungen von Gemeindestraßen und Feldwegen sowie die Ackerzufahrten in diesem Abschnitt sind angepasst worden und entsprechen jetzt dem neuen Höhenprofil.

Durch das gute Zusammenspiel aller Beteiligten bei gutem Bauwetter sei die Sanierungsmaßnahme einen Monat eher fertig geworden als ursprünglich geplant, sagte der Minister abschließend. „So ist auch die Zeit der Umleitung etwas früher vorbei“, fügte er hinzu und bat alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Beitrag Teilen

Zurück