Zweite vom SV Halle wird Dritter der Vorrunde im Thüringen-Pokal

Jüngster Spieler Mohamad Laktou (U16) mit vier Treffern in der Vorrunde Foto: SV Halle Wasserball
Spielbericht | Sport - Wasserball
von hallelife.de | Redaktion

Am vergangenen Wochenende standen zum Saisonstart die Vorrundenspiele des Thüringen-Pokals in Sömmerda auf dem Programm. Der SV Halle II belegte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz und qualifizierte sich damit für das Pokalhalbfinale am 04.11.18 in Gera. Gegner im Halbfinale ist der SV Sömmerda, der Zweiter der Vorrunde wurde.

Das Team vom SV Halle II reiste mit einer Mischung aus U16- und Jugendspielern sowie einigen Masters an. Damit gab es ein Novum in der jüngeren Wasserballgeschichte des SV. Der Altersunterschied war „lediglich“ 34 Jahre zwischen den drei Jüngsten (Jahrgang 2003) und den drei Ältesten (Jahrgang 1969). Coach Heiko Wünsch wählte die Mannschaftsaufstellung bewusst so, um die nächste Generation langsam an den Männerspielbetrieb heranzuführen.

Mit dem Erfurter SSC hatten die Hallenser gleich in der ersten Partie den amtierenden Thüringer Landesmeister auf dem Spielplan. Noch nicht ganz bei der Sache und zum Teil unkonzentriert lagen die Saalestädter nach ca. vier Minuten bereits mit 0:3 hinten. Die Auszeit von Trainer Wünsch zeigte Wirkung und Halle kämpfte sich vor der Pause auf 2:3 heran. Im zweiten Spielabschnitt war die Begegnung völlig offen. Erfurt führte 4:3 und 5:4, ehe Halle II das Spiel drehte und mit 7:5 gewann.

Im zweiten Spiel traf der SV II auf den Gastgeber SV Sömmerda. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig und die Offensivreihen beider Teams waren der jeweiligen Defensive überlegen. Nach acht gespielten Minuten stand es 7:6 für Halle. In der zweiten Hälfte leisteten sich die Saalestädter zu viele Fehler in Abwehr und Angriff, so dass sich Sömmerda aus einem 7:9 Rückstand eine 11:9-Führung erspielte. Der SVH II kämpfte und glich noch einmal zum 11:11 aus. Die Männer von der Unstrut gingen 36 Sekunden vor Ende mit 12:11 wieder in Führung. Noch 20 Sekunden auf der Uhr und Halle in Überzahl. Es reichte dennoch nicht zum Ausgleich, da die Überzahl leichtfertig verspielt wurde.

In Spiel 3 kam es zur Neuauflage des letztjährigen Pokalfinale: VfL Gera gegen SV Halle II. In dieser Begegnung war es insbesondere die Defensive beider Mannschaften, die das Geschehen bestimmten. Die Hallenser führten bereits 2:0 und dennoch stand es nach dem ersten Spielabschnitt 2:2. Dabei kassierten die Hallenser den Ausgleich nach einem unglücklichen Zusammenprall in den eigenen Reihen und Verletzung mit der Schlusssirene. In der zweiten Halbzeit ein ähnlicher Spielverlauf: SVH II führte 3:2 und 4:3. Doch Gera gab nicht auf und ging 40 Sekunden vor dem Ende mit 5:4 in Führung. Halle hatte wie gegen Sömmerda in den letzten Sekunden wieder eine Überzahl, die in ähnlicher Weise vergeben wurde. Endstand 5:4 für den VfL Gera.

Jetzt mussten die Männer um Coach Heiko Wünsch im letzten Spiel gegen den SV Gotha möglichst mit sechs Toren Unterschied gewinnen, um den dritten Platz noch zu erreichen. In den ersten acht Minuten spielten die Hallenser noch nicht mit der nötigen Konsequenz im Abschluss. Begünstigt durch einen Spielausschluss eines Gothaer Spielers hatten die Hallenser den Rest des Spiels einen Mann mehr auf dem Feld. Zur Halbzeit lag Halle 5:2 vorn, am Ende stand ein 12:2 auf der Anzeigetafel. Bemerkenswert: Die Treffer 9 bis 12 erzielte der jüngste SV-Spieler Mohamad Laktou.

Endstand der Vorrunde:

Für den SV II spielten: Fritz Felker, Tim Reppe (4), Tim Sachadae (5), Terence Weisgerber (5), Jörg Kahn (7), Niklas Ufer (1), Tom Beinert (2), Heiko Zantop (2), Thomas Gohrke (1), Otto Schneider (2), Mohamad Laktou (4), Lucas Lohrengel, Ruben Willi Wolfer (1).

Thomas Gohrke

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