Wasserspringer Timo Barthel absolviert Zeitsprung

Timo Barthel - Trendblende
SV Halle | Sport - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Jetzt wird die Nacht zum Tag gemacht! Und das ganz im Sinne optimaler Trainingsvorbereitung im Wasserspringen. Nachdem der Weltcup in Tokio an diesem Wochenende wegen Corona ausfällt, geht es für Spitzensportler Timo Barthel am Sonntag ins Trainingslager nach Dresden. Und hier wird der Wasserspringer einen echten Zeitsprung absolvieren. 

„Nachdem der Weltcup in Tokio auf die erste Maiwoche verschoben wurde, versuchen wir uns jetzt schon an die Zeitverschiebung zu gewöhnen“, berichtet der Spitzensportler des SV Halle. So werden in Dresden die Uhren auf japanische Zeit umgestellt. Das heißt: sieben Stunden voraus. Die Trainings gleichen dann quasi einer permanenten Nachtschicht. „Gegen 2.00 Uhr klingelt für alle Wasserspringer täglich der Wecker, nach dem Frühstück geht es zum Training. Um 7.30 Uhr deutscher Zeit ist Mittag, um 13 Uhr Abendbrot. Und um 17 Uhr geht‘s schon wieder ab ins Bett“, berichtet Timo Barthel über den straffen und nicht ganz „jugendgemäßen“ Zeitplan.

 

Doch Disziplin ist alles. Schließlich fiebert der 25-Jährige dem Weltcup entgegen, wo er planmäßig im 10-Meter-Turm-Einzel und im Synchronspringen antritt und sich das Ticket für Olympia holen will. Ganz sicher wird er dort wohl auch seinen „Schokoladensprung“, den dreieinhalbfachen Auerbachsalto zeigen. Tokio dient den deutschen Wassersportlern sowohl als Qualifikations- als auch als Testveranstaltung für die Sommerspiele vom 23. Juli bis 8. August.

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