Drachenboot für Brustkrebsbetroffene - Hallescher Drachenbootverein sagt nicht nur dafür Danke

1.Hallescher Drachenbootverein e.V.
Drachenbootverein e.V. | Sport - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

7 Jahre nach dem Hochwasser ist der 1. Hallesche Drachenbootverein e.V. an den Osendorfer See zurückgekehrt. Dies wurde nun gefeiert und allen Helfern, Unterstützern Sponsoren, und, und, und… Danke gesagt.

Mehr als sieben Jahre sind vergangen, seit im Zuge des Hochwassers auch der „Sportkomplex Osendorfer See“ durch das kleine Bächlein „Reide“ geflutet wurde und das Niveau des Sees um 5 Meter anstieg. Das Vereinsheim und auch der Hallesche Drachenboot Cup sind somit in diesem Jahr sprichwörtlich untergegangen. Und nicht nur das. Es wurde gewissermaßen ein Stück Heimat der wasserbegeisterten Sportler zerstört. Seit einigen Wochen sind die Mitglieder des 1. Halleschen Drachenbootverein e.V. zurück auf dem See und nahmen dies als Anlass sich im Rahmen einer kleinen Feier zu bedanken.

Bis zu diesem besagten Hochwasser hat der Verein jedes Jahr eine Dankeschönveranstaltung auf die Beine gestellt. Alle an einen Tisch holen, über vergangene Taten und zukünftige Pläne sprechen, gemeinsam eine schöne Zeit genießen – das war schon zur liebgewonnenen Tradition geworden. Diese Tradition wurde nun wieder mit Leben gefüllt. Denn auch, wenn Training und Wettkämpfe am Osendorfer See nicht möglich waren, gab es jede Menge Unterstützung. Alternative Wettkampfstrecken, die zur Verfügung gestellt wurden, ein neues Trainingsgelände, welches zwar vorübergehend, aber doch insgesamt viele Jahre genutzt werden konnte… Sponsoren, Spender, Unterstützer aller Art… Und mit all diesen wurde am vergangenen Samstag gefeiert, was man erreicht hat und noch erreichen will. Es durften freilich nicht wörtlich alle an einen Tisch. Ein eigens für die Veranstaltung erstelltes Hygienekonzept sorgte für ausreichend Abstand um die Feier mit der derzeit gebotenen Sicherheit zu genießen.

Mit Kuchen und Kaffee und einer Rede des Vereinsvorsitzenden Markus Schneider wurde die Feier eröffnet. Dann gab es direkt zu Beginn noch die versprochene Bootstaufe. Denn inzwischen gibt es eine bisher nie dagewesene neue Trainingsgruppe im 1. Halleschen Drachenbootverein e.V.. Das neue Projekt „Pink Paddling – Paddeln gegen Brustkrebs“ ist erfolgreich gestartet und hat schon jede Menge Zuspruch gefunden und sogar das Geld für ein niegelnagelneues Drachenboot in pink wurde gespendet. Dieses Boot wurde also im Rahmen der Veranstaltung feierlich getauft. Die Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle - Frau Dr. Judith Marquardt hat dem Verein die Ehre erwiesen persönlich das Boot und den Namen des Bootes zu enthüllen. „Christin“ heißt das Boot – benannt nach einer Drachenbootpaddlerin des Vereins, die vor fast 3 Jahren leider der Krankheit erlegen war. Ihr Mut und ihre herzliche, liebevolle Art sollen dem Boot und den Paddlerinnen darin Vorbild sein und Kraft geben.

Nach der Bootstaufe gab es ein Probepaddeln für alle interessierten – selbstverständlich auch unter Einhaltung von gültigen Hygieneregeln. Und die anschließende Feier mit lecker gegrilltem Fleisch, fantasievollen Salaten, frischem Bier vom Fass und vielem mehr wurde von allen genossen und bis in die Nacht ausgenutzt.

Aufgeräumt wurde inzwischen auch schon wieder von fleißigen Helfern und schon kann es wieder mit dem Trainingsbetrieb losgehen. Zum Beispiel Montag und Freitag abends. Mehr zum 1.Halleschen Drachenbootverein e.V. oder zum Projekt „Paddeln gegen Brustkrebs“ findet man unter www.drachenboot-halle.de. Interessierte können sich gern telefonisch unter 0178 419 7230 oder per Mail heike.laabs@drachenboot-halle.de an Frau Laabs wenden.

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