Cindy Roleader holt Silber bei der Hallen EM in Glasgow

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SV Halle | Sport - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

"Und habt Spaß dabei, dann werden wir auch diese Wettkämpfe rocken." Mit diesen End-Worten schwur Cindy Roleder als Kapitänin das 28-köpfige DLV Aufgebot in Glasgow ein. Ausgerechnet der Showdown mit Dauerrivalin Pamela Dutkiewiecz vertagte sich, auf Grund einer EM-Absage seitens Pamela. Diese Chance versuchte die Halleneropameisterin von 2017 Cindy Roleder zu nutzen. Nach zwei kontrollierten Vor- und Zwischenläufen konnte Cindy noch einmal eine Zeit unter 8 Sekunden anbieten. Mit 7,97 Sekunden musste sie sich nur der starken Niederländerin Nadine Visser (7,87 Sek) geschlagen geben.

Alexandra Dersch schreibt bei leichtathletik.de

„Hürdensprinterin Cindy Roleder hat dem deutschen Team bei den Hallen-Europameisterschaften in Glasgow (Großbritannien) die vierte Silbermedaille beschert. Die Hallenserin glänzte über die Hürden mit einer Top-Zeit von 7,97 Sekunden. Schneller als die Titelverteidigerin war am Sonntagabend nur Niederländerin Nadine Visser. 

„Alles unter acht Sekunden ist gut.“ Mit dieser Marschroute war Cindy Roleder (SV Halle) ins Finale am Sonntagabend bei den Hallen-Europameisterschaften gegangen. Eine Zielsetzung, die sie perfekt umsetzte. Nach dem langsamsten Start aller Hürdensprinterinnen spielte sie über die Hürden ihr ganzes Können aus. Doch Nadine Visser war da schon enteilt, und lieferte ein perfektes Rennen ab. 

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Cindy Roleder (SV Halle)
Zweite Finale (7,97 sec)

Ich weiß nicht, was in meinem Kopf vorgeht, gerade am Start, aber die sind in diesem Jahr irgendwie alle, bis auf beim ISTAF Indoor, nicht gut gewesen. Hintenraus war es super. Natürlich wollte ich als Teamcaptain eine Goldmedaille holen, aber mit einer Silbermedaille kann man absolut zufrieden sein, also da muss man sich überhaupt gar nicht verstecken. Wir analysieren das natürlich immer nach den Läufen und das war alles super, was da gelaufen ist. So hätte ich einfach weiterstarten müssen und dann setze ich den ersten Schritt zu kurz, auch nach außen, und da geht die ganze Kraft raus und nicht hinter den Körper, wo sie eigentlich hin soll.“ Quelle: https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/cindy-roleder-glaenzt-mit-silber-ueber-die-huerden/

Herzlichen Glückwunsch zu Silber bei den Hallen-Europameisterschaften über 60m Hürde in Glasgow.

Unsere zweite Hallen EM Teilnehmerin Sara Gambetta war mit ihren 7. Platz (17,60 m), nicht ganz zufrieden mit ihren Finalauftritt. Dabei stieß sie in der Qualifikation noch mit 18,17m persönliche Bestleistung.

Selbstkritisch sind ihre Worte gegenüber Leichtathletik.de „Es war irgendwie kompletter Käse. Es war technisch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Da war ich in der Quali einfach ein bisschen souveräner. Ich weiß ganz genau, woran es gelegen hat, an welchen technischen Schrauben ich drehen muss. Aber da fehlen einfach ein paar hundert Stöße, die ich eben nicht gemacht habe aufgrund der eigentlichen Nicht-Planung mit der Hallen-EM und von daher bin ich an sich zufrieden mit dem siebten Platz. Ich muss einfach viel mehr mit meinen Beinen arbeiten. Man sieht das auch auf den Slow-Motions, wenn ich es mir angucke, ich habe so eine Wucht oben, im Oberkörper. Aber das kommt halt eben vor den Beinen und das müsste eigentlich andersum sein.“ Quelle: https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/christina-schwanitz-fehlt-nur-ein-zentimeter-zu-gold/

Während die Stars hinter dem Ärmelkanal Leichtathletik vom Feinsten boten, haben wir Deutsche Meisterschaften auf dem Hinterhof. Die Sporthalle Brandberge war erneut Austragungsort für Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik. Zahlreiche Senioren haben hier beachtliche Leistungen gezeigt. Eine Aufwertung der Veranstaltung fand durch die Gehwettbewerbe am Freitagabend statt. Leider wurde den Männern nicht die Ehre zu teil, ihre Deutschen Meisterschaften im Gehen bereits zum eigentlichen Zeitpunkt in der Leipziger Arena am vorangegangenen Wochenende zu absolvieren. Dennoch gab es Höchstleistung wie am fließenden Band.

Geher-Urgestein, Geher-Vater, Maschine, Muskel-Borschi oder einfach nur Steffen Borsch der älteste Geher hatte sich mit seinen 45 Jahren im deutschen Elitefeld etabliert und belegte über die 5.000m Bahngehen der Männer einen hervorragenden 6. Platz in 22:03,96 min. In seiner eigentlichen Startklasse der Senioren M45 wurde ehr unschlagbar Deutscher Hallen-Meister über die 3.000m Bahngehen in 13:01,80 min.

Autor: Philipp Töpfer

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