Spielabsage – Regensburg lehnt Corona Testung ab!

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von Saale Bulls

Die in den letzten Tagen geänderten Rahmenbedingungen sorgten bereits für einige Tiefschläge, die im Laufe des heutigen Tages jedoch einen negativen Höhepunkt erreichten. Während die Saale Bulls zunächst mit 1.000 Zuschauern planten, im Laufe der vergangenen Wochen dann auf 500 reduzieren mussten, hieß es zum Ende der Woche, komplett auf Fans verzichten zu müssen. Damit jedoch nicht genug, die Gespräche des heutigen Tages sorgten bei den Saale Bulls für Sprach- und Fassungslosigkeit.

Corona Testung abgelehnt

Bedingt durch die von der Stadt Halle (Saale), auf Grundlage § 28 Infektionsschutzgesetz kurzfristig getroffenen und notwendig gewordenen Schutzmaßnahmen, müssen die Teilnehmer von Gast-Teams der noch im Spielbetrieb befindlichen halleschen Sportmannschaften einen negativen Corona-Test vorweisen, welcher nicht älter als 48 Stunden ist.

Dieser unverhofft zu stemmenden Herausforderung haben sich die Saale Bulls angenommen, um das Spiel durchführen zu können. In zahlreichen Telefonaten mit der Geschäftsführung der Eisbären Regensburg wurden am heutigen Samstag die Optionen besprochen. Der Verlauf dieser Telefonate lässt die Saale Bulls jedoch mehr als irritiert zurück –  ob der gezeigten Unkollegialität und Verantwortungslosigkeit:

Zunächst wollte der Gegner gar keine Testung, da im Falle eines positiven Tests das gesamte Team hätte unter Quarantäne gestellt werden müssen. Die Ignoranz gegenüber der Gesundheit aller Beteiligten machte uns bereits sprachlos, doch die Bulls  versuchten weiter, eine Lösung zu finden.

Im weiteren Verlauf beriefen sich die Gäste auf die rechtlich nicht umsetzbare Durchführung der angeordneten Testung der Mannschaft, da sie eine Zustimmung der Arbeitnehmer voraussetzen würde. Diese schloss man offenbar von vornherein aus, obwohl medizinische Tests im Eishockey, v.a. im Profisport-Bereich flächendeckend Standard sind, auch zum Wohl aller Spieler. Auch diese Aussage können die Bulls , v.a. in Anbetracht der aktuellen Situation, nicht nachvollziehen.

Als die Saale Bulls auch dies nicht akzeptieren wollten und an das sportliche Fairplay appellierten, hieß es letztendlich, man könnte so kurzfristig nicht genügend Tests in Regensburg organisieren. Das Angebot, ihnen die bei den Saale Bulls vorrätigen Schnelltests per Kurier kurzfristig und auf finanziellen Lasten der Saale Bulls zur Verfügung zu stellen, stieß auf Ablehnung. Ebenso wie die Option abgelehnt wurde, sich bei der Anreise und vor der Ankunft in Halle (Saale) durch den medizinischen Stab unserer Krankenhaus-Partner testen zu lassen.

In Vorbereitung auf das gestrige Auswärtsspiel in Regensburg haben das gesamte Team der Saale Bulls inkl. Trainer und Betreuer präventiv testen lassen, auch aus Verantwortung gegenüber dem Gastgebern sowie allen Spiel-Teilnehmern. Dass derartige Tests sinnvoll sind – im Interesse der Gesundheit aller – untermauern die aktuellen Spielabsagen u.a. beim Halleschen Fußballclub und den GISA Lions SV Halle.

Die Konsequenz des Verhaltens des EV Regensburg ist nicht nur der Ausfall des für morgen geplanten Rückspiels im Sparkassen-Eisdom, auch ist es wieder ein finanzieller Rückschlag für die Saale Bulls. Die Saale Bulls können die Kosten, die durch die gestrige Auswärtsfahrt entstanden sind, nicht wie angedacht kompensieren durch die möglichen Einnahmen im Heimspiel.

 

Die Saale Bulls suchen aktuell mit Hochdruck nach einem alternativen Gegner für das morgige Testspiel und informieren schnellstmöglich über die Ergebnisse. 

 

Quelle: Saale Bulls 

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