„Zum Siegen verdammt“ oder „Träume werden nur durch eigene Taten wahr“

Vorbericht | Sport - Saalebulls
von Saale Bulls

Alfred Hitchcock hätte es sich nicht besser ausdenken können: Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde und bei noch neun zu vergebenden Zählern liegen die Bulls fünf Punkte hinter den Hannover Scorpions und können somit weiterhin von der direkten Playoff-Qualifikation träumen – zumal es am letzten Spieltag am kommenden Sonntag noch einmal zum direkten Aufeinandertreffen beider Kontrahenten kommt. Rein rechnerisch wäre auch noch der vierte Tabellenplatz, einhergehend mit dem Heimrecht möglich, doch dazu müssten Leipzig, die Indians als auch die Skorpione ab sofort nur noch Nullnummern aufs Eis legen – ein mehr als unwahrscheinliches Szenario.

Somit gilt es, ausschließlich Rang sechs anzupeilen und eben jene fünf Zähler noch irgendwie aufzuholen – der Spielplan spricht für uns: Denn während es die Mellendorfer vor dem ultimativen Showdown noch mit dem beiden Schwergewichten Tilburg und Herne zu tun bekommen, müssen die Bulls „nur“ noch gegen Erfurt und jetzt am Sonntag gegen Krefeld ran. Natürlich: Auf dem Papier und von der Tabellenkonstellation her ein scheinbar leichtes und machbares Unterfangen. Aber Vorsicht ist angesagt: Denn auch wenn die Rheinländer abgeschlagen mit der Roten Laterne von ganz unten grüßen, Auswärtssiege bei den Crocodiles sowie in Leipzig kann nicht jede Mannschaft vorweisen …

Doch mit dem Wissen um die Möglichkeit, die sich den Bulls aufgrund der Spieltagsplanung jetzt noch bietet, wird man gegen den KEV hochkonzentriert zu Werke gehen und versuchen, die notwendigen drei Zähler einzufahren. Natürlich ist man dabei weiterhin abhängig von den Ergebnissen auf den anderen Eisflächen, doch die eigenen Hausaufgaben müssen und werden selbst erledigt werden. Und dann wird man sehen, ob aus einem Traum vielleicht doch noch Realität wird.

Nächstes Heimspiel im Sparkassen-Eisdom:

23.02.2020 18.15 Uhr

Saale Bulls vs. Krefelder EV 81

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