Verkehrsunfälle auf Autobahnen bei winterlichen Straßenverhältnissen

Foto PRV Autobahn
Autobahnpolizei | Polizei/Feuerwehr
von hallelife.de | Redaktion

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ereigneten sich am 03.01.2021 auf den Autobahnabschnitten im südlichen Sachsen-Anhalt insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Dabei entstanden Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 05:00 Uhr kam auf der Autobahn 9 nahe der Stadt Weißenfels der Fahrer eines Kleintransporters Mercedes aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Der dabei entstandene Sachschaden beziffert sich auf ca. 10.500,- Euro.

Gegen 10:30 Uhr, ebenfalls nahe der Anschlussstelle Weißenfels, verlor der Fahrer eines Pkw BMW die Kontrolle über sein Fahrzeug. Daraufhin kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Von dieser prallte er ab und fuhr gegen die rechte Leitplanke. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Hilfsdienst abgeschleppt werden. Die Unfallursache war ebenfalls eine zu hohe Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen.

 

Seit vielen Jahren sind zu hohe Geschwindigkeiten eine der Hauptunfallursachen, die zu Personen- und Sachschäden führten. Aus diesem Grund erinnert die Polizei erneut an den § 3 der Straßenverkehrsordnung (StVO), der besagt, dass der Fahrzeugführer nur so schnell fahren darf, dass er sein Fahrzeug ständig beherrscht.

Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den:

  • Straßenverhältnissen,

  • Sichtverhältnissen,

  • Verkehrsverhältnissen,

  • Wetterverhältnissen,

  • seinen persönlichen Fähigkeiten, und

  • den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.

Beitrag Teilen

Zurück