Polizeibericht vom 22. Oktober 2004

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von Tobias Matussek

Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung Am Donnerstag Abend, kurz nach 20. 00 Uhr, kam es in der Heinrich- und -Thomas-Mann-Straße zu einem Dachstuhlbrand eines Institutes der MLU Halle-Wittenberg. Der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung, auch die Zwischendecke und darunter liegende Räumlichkeiten wurden in Mitleidenschaft gezogen

Polizeibericht vom 22. Oktober 2004

Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung Am Donnerstag Abend, kurz nach 20.00 Uhr, kam es in der Heinrich- und -Thomas-Mann-Straße zu einem Dachstuhlbrand eines Institutes der MLU Halle-Wittenberg. Der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung, auch die Zwischendecke und darunter liegende Räumlichkeiten wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Bücher der Bibliothek konnten durch die Feuerwehr und weitere Helfer geborgen werden. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei wurde der Brand durch einen Tauchsieder ausgelöst. Dabei hatte der Mieter der Dachgeschosswohnung vermutlich den Stecker einer Verlängerungsschnur mit dem Stecker eines Tauchsieders verwechselt. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen der Kripo zum Sachverhalt sowie zur Schadenshöhe dauern an. Drei Opfer von Trickdieben Am gestrigen Tage, wurden der Polizei insgesamt drei Diebstähle in Halle-Neustadt angezeigt. Dabei wurden im Zeitraum vom 19. - 21.10.2004 drei Rentnerinnen Opfer von Trickdieben. In zwei Fällen (Am Bruchsee, Gerberastraße) klingelten eine männliche und eine weibliche Person bei den Geschädigten (90, 81) und baten sie eine Nachricht für einen Hausbewohner zu schreiben, da sie nicht deutsch schreiben könnten. Während die Rentnerinnen die Nachrichten, die von einer Person diktiert wurden, schrieben, nutzte die andere Person die Ablenkung aus und entwendete Bargeld sowie Schmuck. Anschließend verließ das Pärchen die Wohnungen. In einem dritten Fall (Ernst-Grube-Straße), bot eine weibliche Person der Geschädigten (76) in der Wohnung Tisch- und Bettdecken an. Die Rentnerin bemerkte erst nach dem die Frau die Wohnung verließ, dass eine größere Menge Bargeld aus einer Holzdose fehlte. In allen Fällen erlangten die Täter unter einem Vorwand Zutritt zu den Wohnungen der Geschädigten und stahlen ihnen Ersparnisse und Wertsachen. Daher rät die Polizei immer wieder: Lassen sie grundsätzlich keine fremden Personen in die Wohnung Schauen sie erst durch den Türspion und öffnen sie Fremden nur, wenn die Wohnungstür mit einem Sperrbügel versehen ist Wenn sie unsicher sind, rufen sie zusätzlich einen Nachbarn oder eine Person ihres Vertrauens zu Hilfe Achten sie auf das Aussehen der Personen an ihrer Wohnungstür oder auch auf Fahrzeuge, die diese Personen nutzen Im Zweifelsfall umgehend die Polizei über Notruf 110 informieren Trickdiebe handeln nicht immer nach derselben Masche, sondern wechseln ihre Vorgehensweise, wenn sie nicht zum Ziel kommen. Die Frage nach einem Zettel oder einem Glas Wasser kann genau so gestellt werden, wie das Hochhalten eines zum Kauf angebotenen Seidentuchs im Flur, damit unbemerkt weitere Personen in die Wohnung gelangen können.

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