Dokumentarfilmer dreht Film über die Montessori-Schule in Halle

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Von Löffeln, Papierfliegern und einer Vision | Musik & Film

Der Filmemacher Alexander Biedermann hat die Kinder, Lehrerinnen und Erzieher/innen der ev. Montessori-Schule im ersten Halbjahr 2017 begleitet und versucht, das vor 25 Jahren gestartete Experiment einer Schule von Eltern für Eltern zu beleuchten.

Dokumentarfilmer dreht Film über die Montessori-Schule in Halle

Herausgekommen ist ein Film, der nicht nur die jetzige Schule mit ihren verschiedenen Facetten darstellt, sondern der auch einen Blick auf die Vergangenheit und Zukunft des Schulprojektes wirft.

Was es dabei mit den Löffeln und Papierfliegern des Filmtitels auf sich hat, wird bei der Uraufführung des Films am 26.08.17 im Luchs-Kino am Zoo aufgelöst (Diese Aufführung ist eine geschlossene Veranstaltung. Medienvertreter sind willkommen.). Im Anschluss an die Vorführung besteht im Rahmen eines „Get Togethers“ die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Beteiligten.

Weitere Aufführungen finden in den nächsten Wochen in der Montessori-Schule statt. Hierzu sind Gäste gerne eingeladen. Informationen dazu finden diese auf der Webseite der Schule.

Hintergrund

Alexander Biedermann wurde in 1975 in Leipzig geboren und begann, erste Filmerfahrungen bei der UFA Filmproduktion zu sammeln. Er ist seit 2006 freier Autor für Film und Fernsehen und realisierte für den MDR und SWR unterschiedliche Reportagen. Sein Kinodokumentarfilm "Hacker", ein Porträt verschiedener Computerhacker, wurde beim Leipziger DOK-Filmfestival 2009 uraufgeführt. 2010 veröffentlichte er mit W2 und WESTBERG zwei experimentelle Kurz-Dokumentarfilme, die Bilder aus der Arbeitswelt des Rangierbahnhofs Leipzig-Engelsdorf zeigen.

Der Gründungsverein der ev. Montessori-Schule Halle erhielt am 14. Juli 1992 vom Land die Genehmigung zur Errichtung einer evangelischen Grundschule mit Integration. Damit war die ev. Montessori-Schule Halle nicht nur die erste Montessori-Schule in Sachsen-Anhalt, sondern auch die erste Grundschule im Land, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet wurden.

In die damals kleinste Schule Sachsen-Anhalts zogen 40 Kinder ein. Diese Kinder, deren Eltern und die ersten Lehrerinnen und Erzieherinnen betraten dabei Neuland – denn nicht nur das Lernen nach den Prinzipien Maria Montessoris und der Aufbau einer freien Schule waren neu - neu war auch die Integration von Kindern mit Behinderung in den Schulalltag, der heute so genannte Gemeinsame Unterricht.

Momentan lernen in der ev. Montessori-Schule 172 Kinder ganztägig in jahrgangsübergreifenden Klassen nach den Prinzipien der Montessori Pädagogik - selbstbestimmt und interessengeleitet, selbstständig und durch praktisches Handeln. In jeder Klasse werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Das lässt die Kinder lernen, individuelle Stärken und Schwächen anderer zu beachten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Im Jahr 2006 wurde die ev. Montessori-Schule als Partner  im „Haus der Generationen" im Rahmen der Bundeskampagne "Deutschland, Land der Ideen" als beispielgebend prämiert.

Von der Stiftung „Montessori-Reformpädagogik-Wissenschaft“ erhielten wir 2013 den „Deutschen Montessori-Preis“ für unsere „besonderen Verdienste um die Pädagogik Maria Montessoris und deren Entwicklung in Theorie und Praxis“.

Mehr Informationen über die ev. Montessori-Schule Halle erhalten Sie auf www.montessori-halle.de, aktuelle Neuigkeiten finden Sie auch auf facebook: www.facebook.com/MontessorischuleHalle.

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