13.12.2016, 13:06 Uhr von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle (Saale)

Krebstherapien: Nebenwirkungen wirksam bekämpfen

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen. 

Die Supportivtherapie in der Onkologie umfasst Maßnahmen, die optimale Behandlungsvoraussetzungen für den Patienten schaffen und damit auch die praktische Umsetzung neuer Therapiestrategien ermöglichen. Dazu gehört in erster Linie die patientenspezifische Verringerung akuter und chronischer therapie- und krankheitsbedingter Nebenwirkungen, um die Lebensqualität zu erhalten oder gar zu verbessern. Der Supportivtherapie liegt dabei die ganzheitliche Betrachtung des an einem Tumor Erkrankten zugrunde. Der Patient wird dabei nicht nur als eine Person gesehen, deren Tumor sich in Folge der Therapie verkleinert, sondern deren individuelle Bedürfnisse im Gesamtkonzept der Behandlung Berücksichtigung finden müssen. 

Professorin Dr. Karin Jordan (Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV) erarbeitete in den vergangenen drei Jahren mit den nationalen Expertinnen und Experten eine Leitlinie für die Supportiven Therapien. Diese wurden nun verabschiedet und stehen damit  bundesweit zur Verfügung. Die Leitlinie ist unter das Mandat der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) gestellt.

Insgesamt waren mehr als 80 Experten aus 45 Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Erstellung der Leitlinie beteiligt. Am halleschen Universitätsklinikum erfolgte die Evidenzaufbereitung, Koordination, Vorbereitung der Textentwürfe und Redaktionelle Überarbeitung (Koordination Prof Karin Jordan, Leitliniensekretariat Dr. med. Franziska Jahn). Mit den Leitlinienempfehlungen legen die Autoren die Basis für eine deutschlandweite Standardisierung wichtiger Themen bei der interdisziplinären Behandlung der Komplikationen der Krebstherapie und der Erkrankung. 

Die S3-Leitlinie behandelt in dieser ersten Fassung zehn Themenbereiche aus dem Bereich der Supportiven Therapie von onkologischen Patienten und Patientinnen, die zuvor aus den zahlreichen möglichen Nebenwirkungen und  durch die Fachgesellschaften ausgewählt wurden.

 

·      Blutarmut aufgrund der Tumortherapie

·      Mangel an weißen Blutkörperchen aufgrund der Tumortherapie

·      Übelkeit und Erbrechen aufgrund der Tumortherapie

·      Therapieinduzierte Durchfälle

·      Entzündung der Mundschleimhaut aufgrund der Tumortherapie

·      Therapieinduzierte Hauttoxizität

·      Periphere Nervenschädigungen aufgrund der Tumortherapie

·      skelettbezogene Komplikationen

·      Gewebeschädigungen als Komplikation bei einer intravenösenv Infusion

·      Supportive Maßnahmen in der Strahlentherapie

 

Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL)

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen.

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24.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 60.000 Patienten daran. Nach der lokalen Therapie (Operation und/oder Bestrahlung) wird bei einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom oft eine zusätzliche antihormonelle Therapie eingeleitet, die allerdings auch zu Resistenzen führen kann. Eine weitere ergänzende, zielgerichtete Therapieoption bei Patienten mit einem metastasierten Prostatakarzinom kann die PSMA-Therapie darstellen.

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20.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

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17.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Medizinische Fakultät | MLU

An schwerwiegenden Krankheitsbildern wie Arthrose oder Sepsis sind im Körper viele Prozesse beteiligt, vor allem aber Entzündungen, die zur Infektabwehr und Wundheilung notwendig, aber auch schmerzhaft sind. Für das Schmerzempfinden sind verschiedene Vorgänge im Körper verantwortlich. 

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17.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

Regionales Netzwerk für globale Herausforderungen | MLU

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, hat heute den Leibniz-WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) besucht und sich über die Arbeit des regionalen Netzwerks zum nachhaltigen, auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Wirtschaften informiert.

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08.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

Vom Molekül zum Markt | MLU

Am 7. März veranstaltete der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) erstmalig ein Bioökonomie MatchMaking für kleine und mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler. Mit der Veranstaltung sollten Industrie und Forschung auf dem Gebiet der Bioökonomie überregional vernetzt und Kooperationen untereinander auf den Weg gebracht werden. Unter dem Motto „Vom Molekül zum Markt“ präsentierten sich insgesamt 27 Wissenschaftler und Unternehmen in kurzen Impulsvorträgen. 

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08.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Das Universitätsklinikum Halle (Saale) veranstaltet vom 11. bis 19. März 2017 in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale den 24. Tauchmedizinkurs. Dieser neuntägige Kurs, der seit dem Jahr 2000 angeboten wird, richtet sich an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen und Tauchunfälle weltweit sicher behandeln wollen oder einfach nur Interesse an der Tauchmedizin haben. 

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07.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

Chemie | MLU

Egal ob für Kosmetik oder als Wirkstoff in der Medizin: Pflanzliche Inhaltsstoffe sind für den Menschen wichtig. Viele dieser Substanzen lassen sich aber nur aufwendig künstlich herstellen. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Chemikern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem sich eine bestimmte Gruppe dieser Naturstoffe sehr einfach produzieren lässt. Ihre Ergebnisse wurden vor kurzem in der internationalen Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.

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17.02.2017 von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle | MLU

Eines der größten und vielseitigsten Organe des Menschen ist sein Fachgebiet: Prof. Dr. Cord Sunderkötter ist neuer Professor für Dermatologie an der halleschen Universitätsmedizin. Die Dermatologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Haut. Der Hautarzt leitet seit dem 1. Februar 2017 die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie.

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15.02.2017 von hallelife.de | Redaktion

Übersicht | MLU

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) finden im März unter anderen diese öffentlichen Veranstaltungen statt. Sie erhalten im Folgenden eine Auswahl mit Kurztexten. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Internet unter: www.veranstaltungen.uni-halle.de.

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14.02.2017 von hallelife.de | Redaktion

Regionale Lebensmittel | MLU

Lebensmittel aus regionalem Anbau haben in weiten Teilen der Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Zudem wohnen immer mehr Menschen in Ballungsräumen. Aber: Lassen sich Großstädte überhaupt überwiegend regional versorgen? Prinzipiell ja, sagen Ernährungs- und Agrarwissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die am Beispiel Berlins Angebot und Nachfrage von Lebensmitteln verglichen haben. 

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09.02.2017 von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle | MLU

Das Interesse für das Fach Augenheilkunde wurde bei Dr. Arne Viestenz schon sehr früh geprägt. Augenärzte hatten seinem Vater das Augenlicht wiedergegeben. Mit Begeisterung kann der Arzt immer noch von seinem Fachgebiet berichten. Seit dem 1. Februar 2017 leitet er die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde und hat die Professur für das Fachgebiet inne.

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27.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

Aus- und Weiterbildung | MLU

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will Führungskräfte in Unternehmen für die Zukunft fit machen. Dazu richtet sie an der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät einen Aus- und Weiterbildungsbereich ein. Hier soll ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für Manager, leitende Angestellte und Juristen entstehen.

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26.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

Psychologie | MLU

Menschen erinnern sich besser an Lebewesen oder vermeintlich belebte Gegenstände. Unbelebtes wird dagegen schnell wieder vergessen. Und das hat offenbar evolutionäre Gründe: Selbst bei Kindern im Alter von vier Jahren ist dieser Effekt zu beobachten. Das haben Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erstmals herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden in der internationalen Fachzeitschrift "Journal of Experimental Child Psychology" veröffentlicht.

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26.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

Zauber der Chemie | MLU

Das Institut für Chemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führt am Donnerstag, 23. Februar 2017, ab 14 Uhr, eine Informationsveranstaltung rund um die Chemie durch. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erhalten in der Veranstaltung mit einer Experimentalvorlesung "Zauber der Chemie" einen Einblick in die aktuelle Forschung des Instituts und erfahren Wissenswertes zum Chemie-Studium.

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