09.12.2016, 08:14 Uhr von hallelife.de | Redaktion

Sachsen-Anhalt

Herzinfarktregister steht vor dem Aus

Die Herzinfarktsterblichkeit in Deutschland ist den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Auch im Bundesland Sachsen-Anhalt hat die Sterblichkeit am Herzinfarkt abgenommen. Trotz dieses positiven Trends lag Sachsen-Anhalt bezüglich der Herzinfarktsterblichkeit im Jahr 2012 38 Prozent über dem Bundesdurchschnitt und nahm bundesweit eine (negative) Spitzenposition ein. Belastbare Daten zur Ursache dieser erhöhten Sterblichkeit lagen bisher nicht vor. 

Das Land Sachsen-Anhalt, die AOK Sachsen-Anhalt, die IKK gesund plus, der Verband der Ersatzkassen und die beiden Medizinischen Fakultäten in Magdeburg und Halle hatten daraufhin vor etwas mehr als drei Jahren auf Initiative des Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) ins Leben gerufen. 

Bis jetzt wurden wertvolle Daten gesammelt und erste Erkenntnisse gewonnen, wie die Versorgung verbessert werden kann. Nun steht das Regionale Herzinfarktregister vor dem Aus, da die weitere Finanzierung durch das Land Sachsen-Anhalt nicht gesichert ist. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration hat für den kommenden Doppelhaushalt keine Mittel für RHESA eingeplant, so dass zum 31. Dezember 2016 die Arbeit eingestellt werden muss. Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität kann diese zusätzlichen Mittel nicht aufbringen.

Es geht dabei um etwa 172.000 Euro pro Jahr für die kommenden drei Jahre. Wobei das Bundesministerium für Gesundheit zusätzliche 35.000 Euro zur Verfügung stellen würde. Mit den dann zusammen genommen 207.000 Euro werden drei Personalstellen sowie Sachmittel finanziert – damit ist das Projekt sparsam, aber arbeitsfähig ausgestattet. Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Das Sozialministerium hatte darauf gesetzt, dass der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses die Mittel zur Verfügung stellen wird – doch der GBA lehnte vor wenigen Tagen ab.“ Empört ergänzt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt: „Einen Plan B für die weitere RHESA-Finanzierung haben die zuständigen Mitarbeiter des Ministeriums offensichtlich noch nicht.“

Wenn RHESA nun endet, bleiben die gesammelten, wertvollen Daten unausgewertet, werden keine Schlüsse für die künftige Versorgung von Herzinfarktpatienten getroffen und werden letztlich die bisher investierten Mittel der Krankenkassen, der Deutschen Herzstiftung, des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundesgesundheitsministeriums in den Sand gesetzt, fassen der Dekan und die Ärztekammerpräsidentin die Folgen des RHESA-Endes zusammen.

Beide haben sich mit einem Brief an den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt gewandt und um Unterstützung für das Herzinfarktregister gebeten: „Der Ministerpräsident darf seine Herzensangelegenheit nicht sterben lassen.“ Dr. Simone Heinemann-Meerz und Prof. Gekle weisen darauf hin, dass im Koalitionsvertrag der Landesregierung die RHESA-Finanzierung verankert ist. RHESA sei ein Mittel für die Daseinsfürsorge und können letztlich durch eine verbesserte Versorgung der Patientinnen und Patienten zu einer finanziellen Entlastung der Krankenkassen und des Sozialsystems führen.

 

Hintergrund zu RHESA

Vielfältige Faktoren, wie die häufig vorkommenden Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen im Bundesland Sachsen-Anhalt, unzureichende Strukturen und Prozesse des Rettungsdienstes oder im Krankenhaus könnten zu dieser erhöhten Sterblichkeit bei Herzinfarkten beitragen. Die Etablierung eines regionalen bevölkerungsbezogenen Herzinfarktregisters wurde daher als ein notwendiger Schritt zur Untersuchung und Verminderung der Herzinfarktsterblichkeit im Land Sachsen-Anhalt angesehen. Ein Herzinfarktregister ist in der Lage, das Krankheits- und Sterblichkeitsgeschehen in einer umschriebenen Region abzubilden und wesentliche Aufschlüsse zu den oben genannten Faktoren zu liefern. Damit ist es möglich, problem-orientiert die Qualität der Versorgung von Herzinfarktpatienten wissenschaftlich begründet zu sichern.

Ziel von RHESA ist es, in einer städtischen und einer ländlichen Wohnbevölkerung eine regionale, bevölkerungsbezogene Herzinfarktregistrierung aufzubauen, um Ursachen der überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit am akuten Herzinfarkt im Land Sachsen-Anhalt zu untersuchen und mögliche Maßnahmen zur gezielten Beeinflussung zu finden.

Registriert werden alle überlebten und tödlichen Herzinfarkte aus der Stadt Halle (Saale) und der Altmark (Landkreis Stendal, Altmarkkreis Salzwedel). Überlebte Herzinfarkte werden über 16 beteiligte Krankenhäuser, darunter auch solche außerhalb der bevölkerungsbezogenen Registerregion, tödliche Herzinfarkte über die Gesundheitsämter der Registerregion in Kooperation mit den leichenschauenden Ärzten an das RHESA gemeldet. Des Weiteren erhält RHESA von der Rettungsleitstelle in Halle und von den Johannitern in Stendal sowie der Kreisverwaltung Salzwedel die Einsatzprotokolle des Rettungsdienstes, um die Versorgung vor der Krankenhausaufnahme abbilden zu können. Das Datenschutzkonzept des Registers ist mit dem Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt

Die bisherigen Analysen des Registers zeigten vor allem für die  Altmark ein Problem bei notwendigen  Verlegungen von Patienten mit verengten Gefäßen in Krankenhäuser mit einem Linksherzkatheter. Bei Patienten mit verengten Gefäßen sollen mittels Katheter die Gefäße gedehnt werden. Bis zum Beginn der Weiterverlegung ging nach ersten Daten in dieser Region bei einem Teil der Patienten wertvolle Zeit verloren. Dr. Stefanie Bohley, RHESA-Koordinatorin konnte nun Verbesserungstendenzen der Versorgungssituation feststellen. 

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16.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

Tagung | MLU

Gemeinsam mit der Netzwerkstelle AGG beim Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. richtet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Fachtagung "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Fakten. Mythen. Konsequenzen." aus. Die Tagung findet am Mittwoch, 25. Oktober 2017, an der MLU statt und nimmt erstmals überhaupt in Sachsen-Anhalt dezidiert ein Thema in den Blick, das in öffentlichen Diskursen oft nicht vorkommt, da es als Tabu behandelt wird.

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06.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Mit insgesamt über 19.900 Studierenden startet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) heute ab 10 Uhr mit der Immatrikulationsfeier in das Wintersemester 2017/18. Von den über 4.100 Studierenden, die nun ihr erstes Semester an der MLU beginnen, sind 700 Studierende, die Lehrerinnen und Lehrer werden wollen. 

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05.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Nahezu alle modernen Speichermedien basieren auf Magneten und magnetischen Eigenschaften. Weil technische Geräte immer kleiner werden, müssen auch ihre Speicher weiter schrumpfen. Physiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Stanford haben jetzt nachgewiesen, dass sich mit Hilfe von Elektronenstrahlen magnetische Strukturen auf extrem kleinen Nanoscheiben nutzen lassen, um Daten zu speichern. Ihre Studie erschien kürzlich im internationalen Fachjournal "Applied Physics Letters".

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22.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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„50 Jahre Herztransplantation – Rückblick und Ausblick“ heißt ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Bruno Reichart (München), der am Donnerstag, 28. September 2017, von 18 bis 19 Uhr in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerberg 1, in Halle gehalten wird.

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21.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Bei Transplantationen denken viele zuerst an Herz, Leber oder Nieren. Doch das weltweit am häufigsten transplantierte Fremdgewebe ist die Hornhaut des Auges. Auch hier können wie bei jeder Transplantation schwere Abstoßungsreaktionen auftreten, die üblicherweise mit einer lokalen und systemischen Kortikosteroid-Therapie behandelt werden. Die Häufigkeit von Abstoßungsreaktionen ist abhängig von der Art der Hornhauttransplantation. Sie treten aber generell deutlich seltener auf als bei anderen Organ- und Gewebetransplantationen.

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20.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Die Sicherstellung einer angemessenen Pflege und Begleitung älterer Menschen in Deutschland ist ein breit diskutiertes Thema. Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat hier eines seiner zentralen Forschungsgebiete.

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11.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Von Vorlesungen und Seminaren über Kurse zum Umgang mit Computer, Internet und Neuen Medien bis zu Sprach- und Kreativangeboten: Das Seniorenkolleg an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet auch im Wintersemester 2017/18 ein breit gefächertes Angebot. 

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24.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Gelächelt wird bei TV-Duellen eher selten. Stattdessen überwiegen neutrale Gesichtsausdrücke, wie beim TV-Duell zur Bundestagswahl 2013 zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück. Merkel bemühte sich außerdem häufig um einen freundlich-fröhlichen Ton, Steinbrück zeigte sich als Herausforderer leidenschaftlicher und angriffslustiger. 

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23.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Sie ist mittlerweile eine Institution, wenn es um das Thema Alters- und Alternsmedizin geht: Die Alter(n)stagung. In diesem Jahr lautet das Motto „Modulating Ageing/Antiageing: from Molecular Biology to Clinical Perspectives“. 

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17.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Die Kooperation mit der Universität von Addis Abeba in Äthiopien ist eine, die intensiv gelebt wird. Regelmäßig sind hallesche Wissenschaftler in der afrikanischen Stadt zu Gast; genauso häufig sind aber auch die Besuche der Äthiopier in Halle. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützt die Partnerschaft bereits seit vielen Jahren und ermöglicht nun auch in der kommenden Woche die „DAAD Summer School - Chronic diseases epidemiology in the context of SDGs from a public health point of view“ in Halle.

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17.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Sauerstoff oder kein Sauerstoff, das ist hier die Frage. Was so lapidar klingt, ist in der Behandlung von Tumoren tatsächlich eine wichtige Frage. 

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15.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

Studie der MLU | MLU

Die Menschen essen weltweit deutlich zu viel Zucker. Das hat negative Folgen für ihre Zähne und für ihren Geldbeutel: Global belaufen sich die Zahnbehandlungskosten auf jährlich rund 128 Milliarden Euro. Allein in Deutschland sind es 17,2 Milliarden Euro pro Jahr. 

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04.08.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Wenn sich Experten darüber austauschen, welche medizinische Bedeutung der Transport von Sauerstoff von der Atemluft bis hin zu den verbrauchenden Zellen im Organismus besitzt, dann ist ISOTT-Jahrestagung. ISOTT steht hierbei für die Fachgesellschaft „International Society on Oxygen Transport to Tissue“, die sich 1973 in den USA gründete.

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12.07.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Der Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geht 2017 an Professor Dr. med. dent. Hans-Günter Schaller, Geschäftsführender Direktor des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Das hat das Votum der Studierenden der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ergeben. 

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06.07.2017 von hallelife.de | Redaktion

Bühne frei für Innovationen | MLU

Studenten der Uni Halle zeigen neue Produktideen. Ein interaktives Kinderbuch und gesunde Cracker gewinnen bei Scidea Stage. Am Mittwochabend wurden die Gewinner bei Scidea Stage, einem Ideenpitch für Nachwuchsunternehmer, der jährlich vom Gründerservice der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (MLU) veranstaltet wird, gekürt. 

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06.07.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Es schützt vor vorzeitigem Zelltod, kann aber auch Krebszellen wachsen lassen: Das Protein Gab1 steht im Zentrum eines gemeinsamen neuen Forschungsprojekts von Physikern und Tumorbiologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Forscher wollen verstehen, wie das Protein bei der Signalverarbeitung in Zellen mitwirkt und welche genauen Folgen eine Fehlfunktion für den Menschen haben kann. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt für drei Jahre mit rund 420.000 Euro.

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04.07.2017 von hallelife.de | Redaktion

Finissage | MLU

Noch bis kommenden Sonntag, 9. Juli, können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Ausstellung "Die combinierte Akademie" im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) werfen. Zur Finissage, die 15 Uhr beginnt, findet zum letzten Mal eine Kuratoren-Führung statt. 

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21.06.2017 von hallelife.de | Redaktion

Globale Studie zu Todesursachen | MLU

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, führen in Deutschland und weltweit die Statistik der Todesursachen an. Nachdem die Sterberate viele Jahre deutlich zurückgegangen war, stagniert sie seit einigen Jahren. 2015 starben in Deutschland rund 357.000 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Knapp die Hälfte dieser Todesfälle lässt sich auf eine unausgewogene Ernährung zurückführen. 

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21.06.2017 von hallelife.de | Redaktion

Universität Halle | MLU

Promovenden und Habilitanden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erhalten am Freitag, 23. Juni, 14 Uhr, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Aula des Löwengebäudes ihre Urkunden. Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion mit der Bestnote "summa cum laude" abgeschlossen haben, werden zudem mit der Luther-Urkunde der MLU ausgezeichnet. Weiterhin werden der SKWP-Forschungspreis und der Dorothea-Erxleben-Preis für ausgezeichnete Arbeiten vergeben.

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19.06.2017 von hallelife.de | Redaktion

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wird am Mittwoch, 21. Juni 2017, in Halle am Festakt anlässlich des 200. Jubiläums der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg teilnehmen und ein Grußwort sprechen.

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16.06.2017 von hallelife.de | Redaktion

Uni-Jubiläum | MLU

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg findet am Montag, 19. Juni, ein Festgottesdienst statt. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle. Universitätsprediger der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Prof. Dr. Jörg Ulrich hält die Predigt zum Thema "Wissen" (1. Korinther, 13, 9-12).

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14.06.2017 von hallelife.de | Redaktion

Altertumsforscher tagen in Halle | MLU

Bei der internationalen 34. Großen Mommsen-Tagung setzen sich rund 130 Altertumswissenschaftler vom 16. bis 18. Juni an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) mit den Auswirkungen von Migration und Krieg in der Antike auseinander. Sie diskutieren, was Krieg mit Soldaten und der darunter leidenden Bevölkerung anrichtete und fragen, ob sich aus der Antike Lösungen oder Prognosen für die heutige Zeit entwickeln lassen. 

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31.05.2017 von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle (Saale) | MLU

Der Studiengang „Evidenzbasierte Pflege“ an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist in seiner Form nach wie vor einmalig. Er kombiniert ein Bachelorstudium mit einer vollwertigen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung mit Examen und qualifiziert zudem, als Modellvorhaben, für heilkundliche Tätigkeiten. Im Oktober, das heißt zum Wintersemester 2017/18, beginnt der zweite Jahrgang, für den man sich noch bis zum 15. Juli 2017 bewerben kann. 

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16.05.2017 von hallelife.de | Redaktion

Tierische Spurensuche | MLU

Dem vielfältigen Angebot von Museen weltweit größere Aufmerksamkeit zu verschaffen – diesem Ziel widmet sich der Internationale Museumstag in diesem Jahr bereits zum 40. Mal. Zum Aktionstag am kommenden Sonntag, 21. Mai 2017, lädt auch das Museum für Haustierkunde "Julius Kühn" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. 

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12.05.2017 von hallelife.de | Redaktion

Juni 2017 | MLU

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) finden im Juni unter anderen diese öffentlichen Veranstaltungen statt. Sie erhalten im Folgenden eine Auswahl mit Kurztexten. Eine vollständige Übersicht finden Sie im Internet unter: www.veranstaltungen.uni-halle.de.

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10.05.2017 von hallelife.de | Redaktion

Zwischen Schul- und Fachkenntnissen | MLU

Was müssen Lehramtsstudierende heute lernen, um künftig in Schulen zu unterrichten? Wie viel Fachwissen ist nötig, wie viel didaktisches Wissen? Woher kommt dieses Wissen? Und welche Rolle spielen die Universitäten in diesem Prozess? 

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10.05.2017 von hallelife.de | Redaktion

Teddybärkrankenhaus | MLU

Das traditionelle Teddybärkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht vor der Tür. In diesem Jahr findet es vom 15. bis 19. Mai 2017 -bereits zum 14. Mal - statt. Das Projekt wird von Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie, Physiotherapie und Ernährungswissenschaften organisiert. 

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25.04.2017 von hallelife.de | Redaktion

Heilpflanzen in Afrika | MLU

Die traditionelle Medizin spielt in Afrika eine große Rolle. Schon seit jeher setzen Heiler dort auf einheimische Pflanzenarten, um Krankheiten zu bekämpfen. Ein interdisziplinäres Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat nun ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingeworben, in dem medizinisch genutzte Pflanzen in den drei afrikanischen Staaten Äthiopien, Botswana und Tansania untersucht werden sollen. 

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11.04.2017 von hallelife.de | Redaktion

Die combinierte Akademie | MLU

Die Geschichte der Universitäten Halle und Wittenberg und deren Vereinigung vor 200 Jahren stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung des Universitätsmuseums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Anlässlich dieses Jubiläums wird die Schau "Die combinierte Akademie" mit einer Vernissage am 12. April 2017, 17 Uhr, in der Aula des Löwengebäudes eröffnet. Die Ausstellung ist vom 13. April bis 9. Juli 2017 in dem für das Jubiläumsjahr komplett renovierten Universitätsmuseum zu sehen.

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10.04.2017 von hallelife.de | Redaktion

Neues Forschungsprojekt | MLU

Ihre Bedeutung und ihr Nutzen sind bis heute nicht abschließend geklärt – trotzdem gibt es diese Äcker im ganzen Land: Wölbäcker sind das Produkt einer Jahrhunderte alten Agrartechnik. Bodenkundler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wollen ihren Eigenschaften und ihrer Geschichte auf den Grund gehen. 

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