Hitchcock im Impro-Gewand war der Publikumsliebling

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16. Impronale | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Die 16. Impronale ist Geschichte. Drei Tage lang haben Improkünstler*innen aus Deutschland und Europa ihre neuesten Formate im vollbesetzten Studio Halle auf die Bühne gebracht und sich damit um den begehrten Improkal beworben. Zu erleben war dabei die ganze Vielfalt der Impro-Kunst: Ein von Tschechow inspirierter Seelenstriptease („Nach Halle oder Unser ganz privates Moskau“), ein Gesamtkunstwerk aus Bewegung, Sprache und Gesang („Unknown Territory IV – Out of the River“), ein Krimi in bester Suspense-Manier („Hitchcock“) und eine „ImproNova“, in der Science Fiction und Improtheater eine spacige Alliance eingingen.

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Vom Publikum zum Sieger gekürt wurde schließlich das Stück „Hitchcock“, dargeboten von der „Stabilen Seitenlage“ aus Halle. Ein Mord, schöne Frauen, reichlich Scotch und nicht zuletzt aus dem Publikum dargereichte Objekte, die für die Handlung bedeutsam werden sollten, waren die Ingredienzien des äußerst unterhaltsamen Improtheaters im Hitchcock-Style.

„In diesem Jahr haben wir wieder sehr unterschiedliche Aufführungen gesehen, bei denen die Spielerinnen und Spieler ihren Entwicklungsstand unter Beweis stellen und zeigen konnten, woran sie gerade arbeiten“, bringt Impronale-Chefin Franka Söll das Besondere des Festivals auf den Punkt. Immer wieder würden hier Formate vorgestellt, die so nur im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert werden könnten.

Begleitet wurde die vom Hallenser Kaltstart-Verein veranstaltete Impronale auch in diesem Jahr von einem anspruchsvollen Workshop-Programm, einer Eröffnungs-Show („MicroscOpera“) am Donnerstagabend und einer abschließenden Impro-Show („Das alles, und noch viel mehr, würd’ ich …“) am Sonntagabend. Schirmherrin der diesjährigen Ausgabe war Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle.

Mehr Infos zum diesjährigen Festival unter: www.impronale.de

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