Ein Tag voller Musik im Händel-Haus

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Tag der Musik | Kunst & Kultur

Wer sich für Musikinstrumente oder Musikgeschichte interessiert, wer gern Musik hört, singt, trommelt oder sich beim Instrumentenbau ausprobieren will, sollte den 7. Oktober 2012 nicht verpassen. An diesem Tag warten auf große und kleine Besucher des Händel-Hauses von 11.00 bis 18.00 Uhr Kreativ-Werkstätten, Mitmach-Workshops, die Ausstellungen des Museums und persönliche Führungen.

Ein Tag voller Musik im Händel-Haus

Eingeleitet wird der Tag um 11.00 Uhr mit dem Konzert „De Varietate Sonorum – Eine Klangreise ins Mittelalter“ der Reihe „Focus Bohlenstube“. Um dem ursprünglichen Klang dieser Epoche so nahe wie möglich zu kommen, spielen die Künstler, Corina Marti und Michal Gondko, auf einer rekonstruierten Vihuela da Mano und einem Clavisimbalum. Tickets für das Konzert sind für 15 Euro erhältlich.

Für Besucher, die diesen Tag aktiv mitgestalten möchten, laden mit zahlreichen Mitmach-Workshops wie Kreativwerkstätten sowie den Angeboten  „Einfach mal singen und musizieren“ und „DrumCircle“ Programmpunkte zum Mitmachen ein. Gerne können eigene Instrumente mitgebracht werden. Ziel ist es, durch die Kreativität und das Gefühl jedes Einzelnen, die Glashalle des Händel-Hauses mit einzigartigen Tönen und Rhythmen zu füllen, und so nicht nur Händel tanzen zu lassen. Dieses Angebot findet in Zusammenarbeit mit der Musikakademie Sachsen-Anhalt in Kloster Michaelstein statt. In der Musik-Werkstatt in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Georg Friedrich Händel wird die Möglichkeit geboten, sich spielerisch mit der Musik auseinanderzusetzen, z. B. mit Tastkisten, Akustikmemory und Rätsel.

Wer lieber der Musik lauschen möchte, findet an diesem Tag im Kammermusiksaal ein Plätzchen zum Verweilen. So laden die Michaelsteiner Baroccaner um 14.00 Uhr zu einem Konzert mit „Tuba, Trommel und Trompete“ ein. Im Familienkonzert um 16.00 Uhr erzählt das Leipziger Ensemble Cantilena Aurea musikalisch „Von Engeln, Gauklern und Kaisern“. Tickets sind für 4,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro) erhältlich.

Aber auch Musikgeschichtsinteressierte kommen an diesem Tag nicht zu kurz. Mit Führungen durch die Sonderausstellung „… sehr stark in seiner Kunst: Friedrich Wilhelm Zachow (1663–1712)“ und durch die Ausstellung Historische Musikinstrumente lädt die Stiftung Händel-Haus ein, auf den Spuren der (Musik-)Geschichte zu wandeln. Einen klanglichen Vorgeschmack bietet um 15.00 Uhr das Anspiel der Johann-Gottlieb-Mauer-Orgel von 1770 durch Prof. Wolfang Kupke.

Mit Ausnahme der Konzerte „De Varietate Sonorum“ (11 Uhr) und „Von Engeln, Gauklern und Kaisern“ (16 Uhr) ist die Teilnahme an allen anderen Programmpunkten kostenfrei.

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