Dichtung im Vorbeigehen - Ein Lyrikfenster bietet unerwartete Einblicke

Lyrikfenster - Foto: L. Jäger
Pro Halle e.V. | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Der Förderverein Pro Halle e.V. hat ein neues Projekt realisiert. In einem Schaukasten im Herzen der Stadt, an der Marienbibliothek gegenüber der Marktkirche, werden ab sofort Gedichte zu lesen sein. Lyrik „auf die Faust“ lädt Passanten zum Verweilen ein. Unterstützer für dieses Projekt waren rasch gefunden: Citypfarrerin Ulrike Scheller freut sich, dass eine triste Mauernische an der Marienbibliothek so mit Leben gefüllt und zum erbaulichen Hingucker wird.

Inhaltlich betreut wird das Lyrikfenster von Dr. Norman Kasper, Dozent am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gemeinsam mit Studenten sorgt er zukünftig dafür, dass das Fenster regelmäßig mit Gedichten bestückt wird. Dr. Norman Kasper ist überzeugt, dass Lyrik im öffentlichen Raum funktionieren kann und zum Nachdenken und Sich-Austauschen anregt. 

Das ist natürlich auch ganz im Sinne der Gemeindearbeit an Halles größter Pfarrkirche als auch im Sinne des Fördervereins Pro Halle e.V., die nach den mit hallescher Mundart beschriebenen Giebelwänden in der Innenstadt, nun ein kleineres Sprachfenster geöffnet haben. Einen Halle-Bezug – im weiteren Sinne – soll und wird es in den Texten geben.

 

Pro Halle e.V.

Der Förderverein Pro Halle e. V. besteht seit 2003 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche, touristische und kulturelle Entwicklung der Stadt Halle (Saale) zu unterstützen und voranzutreiben. Mit mehreren Aktionen gelang ihm dies bereits: Beispielsweise im Jahr 2015 mit dem "Buch der Rekorde", das in drei Ausgaben der Frage nachgeht, in welchen Dingen Halle Spitzenreiter war oder noch ist. Oder dem Imagefilm "This ist Halle (Saale)", dem Gewinnerprojekt aus dem Förderwettbewerb 2014.

Halle (Saale) from Pro Halle on Vimeo.

Oder der Plakatkampagne im Polaroid-Look, deren Motive im Jahr 2014 die Saalestadt unter dem Motto "Halle ist angesagt" augenzwinkernd mit anderen Städten verglich.

Mehr Informationen unter www.pro-halle.de und auf Facebook.

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