ULB ehrt Erfinder der Hoffmannstropfen

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Ausstellung | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Die Hoffmannstropfen sind seine Erfindung. In diesem Jahr wäre Friedrich Hoffmann 350 Jahre alt geworden. Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) ehrt den Mediziner nun mit einer Vitrinenausstellung unter dem Titel „Die Medizin ist die Kunst, physisch-mechanische Prinzipien fachgerecht anzuwenden, um die menschliche Gesundheit zu erhalten, oder, wenn sie verloren, wieder herzustellen“

ULB ehrt Erfinder der Hoffmannstropfen

Die Hoffmannstropfen sind seine Erfindung. In diesem Jahr wäre Friedrich Hoffmann 350 Jahre alt geworden. Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) ehrt den Mediziner nun mit einer Vitrinenausstellung unter dem Titel „Die Medizin ist die Kunst, physisch-mechanische Prinzipien fachgerecht anzuwenden, um die menschliche Gesundheit zu erhalten, oder, wenn sie verloren, wieder herzustellen“.

Friedrich Hoffmann (1660 – 1742) war einer der bekanntesten europäischen Mediziner und einer der meistgelesenen Fachautoren seiner Zeit. Während der mehr als 30-jährigen Tätigkeit von Friedrich Hoffmann, wie auch durch das Wirken von Georg Ernst Stahl, wurde die Medizinische Fakultät der halleschen Universität an der Wende zum 18. Jahrhundert zur führenden deutschen Ausbildungsstätte für akademische Ärzte.

Gezeigt werden aus den Beständen der ULB die wissenschaftlichen Arbeiten Friedrich Hoffmanns sowie gedruckte und ungedruckte Arbeiten und Gelegenheitsschriften, die Zeugnis von seinem Leben geben. Hinzu kommen Werke, die die Bedeutung Friedrich Hoffmanns als Arzt und Forscher von europäischem Rang in seiner Zeit belegen.

Die von Dr. Marita von Cieminski und Dr. Karin Stukenbrock gestaltete Vitrinenausstellung ist im Foyer der ULB, August-Bebel-Straße 13, zu sehen. Für Interessenten ist sie jederzeit während der Öffnungszeiten des ULB-Gebäudes zugänglich (Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr). Voraussichtlich im Juni wandert die Schau in das Universitätsklinikum Halle, Standort Ernst-Grube-Straße. Dort wird sie im Eingangsbereich der Bibliothek präsentiert.

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