Glauchschen Adel hinterm Ofen vorlocken

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Musikfestival | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

(ens) Aus Frankreich kommt das Festival, konnte sich aber bereits in 20 deutschen Städten etablieren. Nun soll “Fete de la Musique“ auch in Halle (Saale) zu einem der traditionellen Musikfeste werden. Zwei Mal schon hat der Postkult e

Glauchschen Adel hinterm Ofen vorlocken

(ens) Aus Frankreich kommt das Festival, konnte sich aber bereits in 20 deutschen Städten etablieren. Nun soll “Fete de la Musique“ auch in Halle (Saale) zu einem der traditionellen Musikfeste werden. Zwei Mal schon hat der Postkult e.V. das Festival in der Saalestadt durchgeführt, nun soll es möglichst viele Hallenser mitreißen. Deshalb ging es am Sonntag bei der dritten Auflage ging es Mitten unters Volk. “Wir wollen mit dem Fest für alle, unabhängig vom Einkommen, den freien Zugang zu Musik ermöglichen”, erklärte Martin Krause von Postkult-Verein das Vorhaben. Glaucha habe das Potential für eine Subkultur. Der Stadtteil könnte u einer neuen Heimat für Kreative werden.

An insgesamt 19 Orten, darunter zum Beispiel der alten Sparkassa am Rannischen Platz, im Spielehaus oder im Künstlerhaus gabs ein vielfältiges Musikprogramm, von Jazz über Funk und Akustik bis hin zu Arabischer und Blasmusik. Chanson aus den 20er und 30er Jahren konnte man im Depot des Stadtarchivs in der Lerchenfeldstraße, dazu gabs passend ein Gläschen Wein. Den Auftakt machten afrikanische Trommler vor dem Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen.

Überrollt wurde das Festival mit Besuchern noch nicht. Die Glauchaer hielten sich dezent zurück oder störten gar Programmpunkte - zum Beispiel in dem sie aus dem Fenster ein Trommelkonzert mit eignen Trommel zu übertönen versuchten. Doch das war glücklicherweise nur der Einzelfall. Den meisten Besuchern hat’s jedenfalls gefallen.

Und am Abend stand ja noch das große Highlight an. Ton-Steine-Scherben-Gitarrist Marius Del Mestre war vorbei gekommen. Zusammen mit Akki Schulz, der seinen Kontrabass dabei hatte, lauschten und feierten hunderte Besucher im Gasometer am Holzplatz zu “Scherbe kontra Bass”.

Im nächsten Jahr soll’s übrigens in Glaucha eine Neuauflage des Festivals geben, versprach IBA-Koordinator Steffen Fliegner.Dann solle das Festival als Schlusspunkt des IBA-Projekts dienen.

Einen ausführlichen Bericht von den einzelnen Stationen und mit vielen Bildern lesen Sie später auf HalleForum.de.



Beitrag Teilen

Zurück