Francke-Feier in Halle eröffnet

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Franckesche Stiftungen | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Gleich doppelt gefeiert werden konnte am Freitag in den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale). Zum einen wurde die Francke-Feier zu Ehren von August Hermann Francke eröffnet, dem Gründervater der Franckeschen Stiftungen, dem am 22. März vor 346 Jahren auf die Welt kam

Francke-Feier in Halle eröffnet

Gleich doppelt gefeiert werden konnte am Freitag in den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale). Zum einen wurde die Francke-Feier zu Ehren von August Hermann Francke eröffnet, dem Gründervater der Franckeschen Stiftungen, dem am 22. März vor 346 Jahren auf die Welt kam. Zu anderen wurde der 300. Geburtstag von Georg Wilhelm Steller begangen, dem ersten Europäer in Alaska und vor allem in Russland sehr bekannt, während er in seiner Heimat in Vergessenheit geriet.

Zur Würdigung von Steller und Francke trat die renommierte Pianistin und Bachpreisträgerin Ragna Schirmer in ihrem nach eigenen Angaben “Lieblingssaal” auf - dem Freylinghausensaal. Sie präsentierte die Goldberg-Variationen, die vom Reichsgrafen Hermann Carl von Keyserlingk (1696-1764), der 1733/34 Präsident der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg war, bei Johann Sebastian Bach in Auftrag gegeben worden waren. Unter der Präsidentschaft Keyserlingks vollzog sich auch der Aufbruch zur 2. Kamtschatka-Expedition unter Vitus Bering, an der Steller teilnahm.

Schirmer erklärte dem Publikum zunächst, dass Bachs Werk keineswegs einfach zu spielen sei und man normalerweise zwei Manuale benötigte. Doch die Pianistin hatte nur einen Flügel mit einem Manual zur Verfügung. Für die 36jährige Wahlhallenserin kein Problem.


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