Cinéfête im Lux-Puschkino

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Lux | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Vom 5. bis zum 11. März werden 7 französische Produktionen in Original mit deutschen Untertiteln beim französischen Kinder- und Jugendfilmfestival Cinéfête für Schüler aller Altersstufen präsentiert

Cinéfête im Lux-Puschkino

Vom 5. bis zum 11. März werden 7 französische Produktionen in Original mit deutschen Untertiteln beim französischen Kinder- und Jugendfilmfestival Cinéfête für Schüler aller Altersstufen präsentiert. Dabei gibt es vielfältige Einblicke in französische Sprache und Kultur. Das diesjährige Motto ist Freundschaft.

Bereits zum 9. Mal ist das Festival auf Tour. 100 Städte und 120 Kinos sind deutschlandweit mit dabei. In unserer Region ist Halle (Saale) die einzige Stadt, in der man es miterleben kann.

Das Festival wird von der Französischen Botschaft und der AG Kino-Gilde e.V. in Kooperation mit dem Instituts Français in Deutschland veranstaltet. Der Eintritt für Schüler kostet zu allen Vorstellungen 2,50 €. Freier Eintritt für LehrerInnen!

Das diesjährige Motto ist Freundschaft: In der Dokufiktion LE RENARD ET L’ENFANT,
eröffnet die Freundschaft zwischen einem kleinen Mädchen und einem wilden Fuchs, ein
wundervolles Panorama der heimischen Natur. Die 11-jährige Elisabeth und der
schizophrene Yvon lernen in JE M’APPELLE ELISABETH durch die Freundschaft zueinander für andere Verantwortung zu übernehmen und eigene Ängste zu überwinden. Die Freunde Adama und Lucien aus der Pariser Vorstadt pfeifen darauf, dass ihre Familien kein Geld haben, in den Urlaub zu fahren, und verreisen auf eigene Faust – nach dem Motto FAIS-MOI DES VACANCES (dt. „Ich mache mir selber Ferien“). Für Antoine Doinel, der im Paris der 50er Jahre aufwächst, gibt es angesichts autoritärer Schule und gleichgültigen Eltern nur einen Trost: faire LES QUATRE CENTS COUPS – „Unsinn machen“ mit seinem Freund René. Und die erfolgreiche WG-Komödie ENSEMBLE, C’EST TOUT mit Audrey Tautou in der Hauptrolle ist eine Ode an die Freundschaft, die soziale und altersbedingte Grenzen überwindet.

In L’AVION hilft die emotionale Bindung an das Zauberflugzeug dem kleinen Charly, Abschied von seinem verunglückten Vater zu nehmen. Und in dem energiegeladenen schwarzweißen Zeichentrickfilm PERSEPOLIS werden die Freunde für die Hauptfigur Marjane im Österreichischen Exil, mehr schlecht als recht, zum Ersatz für die im Iran zurückgebliebene Familie. Es sind gerade die autobiographisch motivierten Filme PERSEPOLIS und LES QUATRE CENT COUPS, die mit großer Intensität von der schwierigen Zeit der Pubertät wie auch den sozialen und politischen Umständen erzählen. So hat Truffauts Film mit dem einzigartigen Jean-Pierre Léaud in der Hauptrolle bis heute nichts von seiner Unkonventionalität und Frische eingebüßt, mit der er 1959 das französische Kino revolutionierte.

Beitrag Teilen

Zurück