Al Jarreau in der Händelhalle

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Konzert | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

AL JARREAU gehört zweifelsohne zu den größten Sängern unserer Zeit und im März 2009 ist es wieder soweit: „The Voice“, wie er genannt wird, kommt nach Deutschland. Der 7-fache Grammygewinner, der diese als einziger überhaupt in 3 verschiedenen Vocal-Kategorien gewann, vermischt Jazz, Pop und Rhythm’n’Blues wie kein Zweiter. Im Frühjahr präsentiert AL JARREAU seine einzigartige Stimmgewalt auch in Halle (Saale)

Al Jarreau in der Händelhalle

AL JARREAU gehört zweifelsohne zu den größten Sängern unserer Zeit und im März 2009 ist es wieder soweit: „The Voice“, wie er genannt wird, kommt nach Deutschland. Der 7-fache Grammygewinner, der diese als einziger überhaupt in 3 verschiedenen Vocal-Kategorien gewann, vermischt Jazz, Pop und Rhythm’n’Blues wie kein Zweiter. Im Frühjahr präsentiert AL JARREAU seine einzigartige Stimmgewalt auch in Halle (Saale). Am 22. März um 20 Uhr steht er auf der Bühne der Händelhalle.

Geboren am 12. März 1940 in Milwaukee singt er bereits im Alter von 4 Jahren in der heimischen Kirche sein erstes Solo. In jungen Jahren und während seines Psychologie-Studiums spielt er in einigen Jazzbands, bis er während seiner Zeit als Rehabilitationsberater in den 60er Jahren auf den brasilianischen Gitarristen Julio Martinez trifft. Die Zusammenarbeit mit ihm prägt AL JARREAUs einmaligen und charakteristischen Gesangsstil nicht zuletzt dadurch, dass ihm die Begleitung von nur einer Gitarre sehr viele Möglichkeiten gibt, seine Stimme voll und ganz zu entfalten. 1971 gründen sie die Rockgruppe Jarreau, für die Al erstmals selbst komponiert und nach einiger Zeit auch davon leben kann. Zur selben Zeit bekommt er das Angebot, Les McCann auf seiner Tour zu supporten und überzeugt auf ganzer Linie.

Das Debütalbum „We Got By“ erscheint 1975 und bereits ein Jahr später tritt er auf europäischen Bühnen auf und zieht mit seiner atemberaubenden Stimme jeden in seinen Bann. Diese Tour wird ein triumphaler Erfolg und bringt AL JARREAU sofort an die Spitze der Jazz-Vocal-Stars. In Deutschland erhält er sowohl für sein Debüt 1975 als auch für das Nachfolgewerk „Glow“ 1976 den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. In den USA erhält er 1977 seinen ersten Grammy für die beste Jazz Vocal Performance für sein Album „Look To The Rainbow“, zwei weitere 1978 für „All Fly Home“ und 1981 für das millionenfach verkaufte Album„Breakin’ Away“. In der Kategorie R’n’B wird er 1992 für „Heaven And Earth“ ausgezeichnet. Nach einigen weiteren Veröffentlichungen, u.a. dem sensationellen Livealbum „ Tenderness“ wird es einige Zeit ruhiger um ihn.

Nach einem Labelwechsel kehrt AL JARREAU 2004 mit „Accentuate The Positive“ eindrucksvoll zurück. Zusammen mit George Benson veröffentlicht er 2006 „Givin’ It Up“ und verzaubert erneut alle Welt. Die Konzerte von AL JARREAU sind pure Emotion. Bereits mit seinem letzten Album „Love Songs“ hat AL JARREAU seinen Fans Gefühlvolles für zuhause mit gegeben. Nun erscheint am 17. Oktober rechtzeitig zum Weihnachtsfest sein neues Album „Christmas“ bei Rhino Records (Warner) mit Klassikern wie „White Christmas“, „Carol Of The Bells“ oder „Winter Wonderland“.

Beitrag Teilen

Zurück