Kultur hat in Sachsen-Anhalt trotz Corona einen guten Stand

Opernhaus in Halle
CDU-Fraktion im Landtag | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Zur heutigen Regierungserklärung des Ministers für Kultur, Rainer Robra, gibt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Andreas Schumann, folgende ergänzende Stellungnahme zu seiner Rede ab:

„Trotz der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler hat die Kulturlandschaft nach wie vor einen guten Stand. Die Landesregierung und die sie tragenden Koalitionsfraktionen haben in dieser Legislaturperiode viel erreicht, z. B. die gesicherte Theater- und Orchesterfinanzierung. Die gute Ausgangslage der Kultureinrichtungen vor Corona ist vor allem auf die Einrichtung eines eigenständigen Kulturministeriums zurückzuführen. Dieser Umstand hat insbesondere dazu beigetragen, dass der Kulturetat deutlich angewachsen ist und mehr Spielräume für die Kultursparten in den vergangenen Jahren eröffnet hat. Dies ist auch, aber nicht nur auf die gute Lobbyarbeit der Landesregierung gegenüber dem Bund zurückzuführen.“

Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Kultur, Angela Gorr, weist darauf hin: „Worum es jetzt gehen muss, ist, den soloselbständigen Künstlerinnen und Künstlern und auch den übrigen institutionellen Kultureinrichtungen im Land eine Zukunftsperspektive zu geben, die ihnen bis zur Beendigung der Pandemie eine ‚Überlebenschance‛ eröffnet. Dafür sind die jetzt vom Bund und vom Land ergriffenen Maßnahmen zur Hilfe der Betroffenen in Höhe von bis zu 5000 Euro pro Künstlerin oder Künstler gedacht. Kultur muss aber bald wieder stattfinden. Jeder Künstler und jede Künstlerin wollen natürlich zuallererst seine/ihre Talente der Öffentlichkeit präsentieren und dafür einen entsprechenden Lohn und die entsprechende Anerkennung erhalten. Das muss das Ziel sein, wenn wir die Zukunft der Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt weiter bewahren wollen. Ein Leben ohne Kultur ist kein Leben, weder für die Künstlerinnen und Künstler noch für uns als Gesellschaft.“

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